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oose Unternehmensblog


interPM 2009: Projekte als Kulturerlebnis

Vom 19. bis 20. Juni 2009 findet die interPM  mit dem Thema “Projekte als Kulturerlebnis” statt.
Heute finden wir Projekte im beruflichen Kontext genauso wie im Freizeitbereich, in der Politik oder in Non-Profit-Organisationen. Projekte sind temporäre Formen der Zusammenarbeit von Menschen und Organisationen, um gesetzte Ziele zu erreichen. Diese Form der Zusammenarbeit wird zukünftig weiter zunehmen. Dabei verschwimmen zusehends die Grenzen herkömmlicher Organisationsformen.

Das traditionelle Projektmanagement-Verständnis folgt dem Leitbild der Planung und des rationalen Handelns in Projekten. Projektmanager stellen aber fest, dass dieses Leitbild immer häufiger an seine Grenzen stößt und vielmehr die Kooperations- und Kommunikationsaspekte in den Vordergrund treten. Welche Kultur ist nötig, um die Kooperation und Kommunikation in Projekten zu fördern? Wie kann eine Kultur geschaffen werden, um die Zusammenarbeit zwischen Projekt und Linie bzw. zwischen verschiedenen Organisationen zu unterstützen? Welche Kulturformen ermöglichen erfolgreiche Projektarbeit in Netzwerken? Die diesjährige interPM fokussiert das Thema Kultur in der Projektarbeit und zeigt mögliche Barrieren sowie geeignete Lösungsansätze auf. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf Projektkooperationen in Form von Netzwerken.

Bernd Oestereich

Wenn Scrum zu eng wird

Heute Nachmittag halt ich auf der JAX in Mainz einen Vortrag zum Thema “Wenn Scrum zu eng wird – agil in größeren Projekten”. In dem Vortrag setze ich mich vor allem mit der Rolle des Product-Owners und des Requirements-Engineering in Scrum-Projekten auseinander und zwar mit Fokus auf solche Projekte, in denen aufgrund der Rahmenbedingungen hierzu besondere Herausforderungen entstehen. Beispielsweise wenn es mehrere Teams und mehrere Product-Owner gibt oder die Rolle des Product-Owners aus fachlichen Gründen nicht gescheit besetzt werden kann.
Ich stelle die Stärken von Scrum einigen bewährten Techniken gegenüber. Scrum ist ein einfaches Grundgerüst das viele Freiheiten läßt, beispielsweise wie Anforderungen vermittelt, geschätzt und ihre Realisierung geplant werden. Am Beispiel des Requirements-Engineerings zeige ich typische Widrigkeiten die in größeren Projekten entstehen können, die Scrum zwar handhabt, aber nicht immer in der effizientesten Weise. Eine konzeptionell integere RE-Methodik kann hier helfen.
Im Grunde tangiere ich damit auch Inhalte, die in unserem neuen Seminar POK – Product-Owner-Kompetenz  enthalten sind.

Mein erster Pecha-Kucha-Vortrag

Am Montag (20.4.2009) habe ich auf der JAX-Konferenz in Mainz an einem Pecha Kucha-Vortrag teilgenommen. Das ist eine Vortragsform, bei der mehrere Redner direkt nacheinander auftreten und jeder genau 20 Folien je 20 Sekunden Zeit hat. Sowohl für die JAX als auch für jeden einzelnen der beteiligten Sprecher war dies das erste Mal.
Bei der Vorbereitung traten gleich technische Probleme auf, weil jeder ein anderes Präsentationsprogramm oder eine andere Version benutzte, so dass wir ein MacBook und einen PC brauchten. Ich war dann gleich der erste Redner und kam dann auch mit der ersten Folie ins Trudeln, weil der Beamer nicht die ganze Folie zeigte und die Folie auch nicht nach 20 Sekunden umsprang. Naja, danach gings dann so.
Fast alle Redner machten die Erfahrung, dass sie schneller sprachen als gedacht und öfter mal deutliche Pausen bis zum Umspringen auf die nächste Folie einlegen mußten.
Diese Vortragsform eignet sich meiner Meinung nach gut dafür, entweder ein Appetithäppchen bspw. für einen folgenden langen Vortrag zu bieten, so ähnlich wie ein Kino-Trailer. Auch Hinweise zur Vertiefung in anderer Form (Buch, Besuch eines Messestandes o.ä.) erscheinen mir gut geeignet. Zur Vermittlung von fachlichen Inhalten ist die Zeit zu kurz. Was aber sehr gut funktioniert: eine klare persönliche Meinung zu einem Thema oder Detail zu äußern. So nach dem Motto: was ich schon immer mal sagen wollte.
Pecha Kucha-Vorträge sind eine gute Möglichkeit, nur Bilder mit jeweils einem Stichwort zu zeigen statt inhaltliche Aussagen in Textform zu vermitteln.
Wo genau diese Art des Vortrages her kommt weiß ich nicht. Angeblich soll es so entstanden sein, dass sich die Sprecher von abgelehnten Vortragseinreichungen zusammengetan haben und nach der Konferenz abends in einer Kneipe einen Beamer aufgestellt haben und dann im Schnellverfahren ihre Vorträge abgespult haben. Auch wenn es anders gewesen sein sollte, ist das jedenfalls eine schöne Geschichte.
Bernd

Was (noch) klassische Projekte von Scrum & Co lernen können

Zu diesem Thema halte ich auf dem Scrum-Day am 06. Mai in München einen Vortrag und berichte darin über die Erkenntnisse, die wir aus der oose-Umfrage zu Erfolgsfaktoren im IT-Projektmanagement gewonnen haben.
Die Umfrage haben wir von Dezember 2008 bis Januar 2009 durchgeführt. Teilgenommen haben 212 Projektverantwortliche, die jeweils ein erfolgreiches und ein weniger erfolgreiches Projekt bewertet haben.

Die Studie hat unter anderem gezeigt, dass die häufige und regelmäßige Kundenzusammenarbeit einer der zentralen Faktoren für den Projekterfolg ist.

Wenn Sie noch mehr über die Studie erfahren möchten, kommen Sie doch auf dem Scrum-Day vorbei. Ich freue mich auf Sie.

Sprechen Sie OCEB? Experten der Geschäftsprozesse

Der Artikel unserer Mitarbeiter Tim Weilkiens und Christian Weiss ist frisch im ObjektSpektrum 3/2009 erschienen:
Das neue Zertifizierungsprogramm „ OMG-Certified Expert in Business Process Management” (OCEB) bietet fünf Zertifikate, die Expertise im Bereich Geschäftsprozessmanagement belegen. Nach OCUP (UML) und OCRES (Real-time und Embedded) ist es das dritte Zertifizierungsprogramm der Object Management Group (OMG). OCEB adressiert nicht nur die Standards der OMG, sondern erfragt beispielsweise auch Wissen über Projekt- und Geschäftsprozessmanagement, Betriebswirtschaftslehre und Regelwerke bzw. Qualitätsrahmen, wie z. B. Six Sigma, Basel II oder SCOR. Die Pro- und Contra-Argumente zu dieser Zertifizierung stehen auch stellvertretend für andere Zertifikate mit automatisierten Tests ohne Eingangsvoraussetzungen. Der Artikel gibt einen Überblick über dieses neue, wichtige Thema.
oose ist Content-Developer des OCEB-Zertifizierungsprogramms.

Unsere Vorträge auf der JAX 2009

Vorankündigung Buch “Geschäftsprozessmodellierung mit BPMN & Co.” ab 11/2009 im Handel

Das neue Buch “Geschäftsprozessmodellierung mit BPMN & Co.” von Bernd Oestereich, Christian Weiss und Andrea Grass erscheint voraussichtlich November 2009 im dpunkt.verlag.
Details und Leseproben finden Sie hier http://www.dpunkt.de/buecher/3148.html

Neue Konferenz in Hamburg: SEACON

Eine Fachkonferenz mal ganz anders ist die SEACON im Juni 2009 in Hamburg. Nicht nur, dass es eine der ersten IT-Konferenzen im Norden ist, auch konzeptionell geht die SEACON andere Wege: Neben Fachvorträgen werden Open-Space-Arbeitsgruppen, Fishbowls, Expertenbefragungen und andere Diskussionsformen möglich.

Vorankündigung Buch “Soft Skills für IT-Führungskräfte und Projektleiter” ab 6/2009 im Handel

Das neue Buch “Soft Skills für IT-Führungskräfte und Projektleiter” von Uwe Vigenschow, Björn Schneider und Ines Meyrose – das zweite Buch aus der 3-teiligen Serie erscheint voraussichtlich Juni 2009 im dpunkt.verlag.
Details und Leseproben finden Sie hier http://www.dpunkt.de/buch/2893.html .

Gedanken zum Thema Architektur