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Vereinfachung der UML

Gemeinsam mit Conrad Bock vom NIST, James Odell, BAE Systems und MEGA habe ich bei der OMG eine Vereinfachung der UML im Bereich der Verhaltensmodellierung vorgeschlagen.

Derzeit hat die UML drei unterschiedliche Verhaltenskonzepte, deren Gemeinsamkeiten von der UML kaum berücksichtigt werden. Hierzu zählen die Aktivitäten, die Zustandsautomaten und die Interaktionen (Sequenzdiagramme). Damit ich Ihnen unseren Vorschlag blogartig kurz vorstellen kann, müssen Sie sich gut anschnallen, da ich direkt in das Metamodell der UML aufsteige.  Wenn Ihnen das zu schnell geht oder wenn Sie mehr Details erfahren möchten, können Sie hier unseren vollständigen Vorschlag inklusiver Einführung und Beispielen nachlesen.

Aktivitäten enthalten Aktionen, Zustandsautomaten Zustände und Interaktionen enthalten wieder Interaktionen. Das allgemeine Konzept, dass ein Verhalten Schritte enthält, ist nicht in der UML abstrahiert. Gleiches gilt für die Beziehung zwischen den Schritten. Aktionen werden mit Kontrollflüssen in eine Reihenfolge gebracht, Zustandsübergänge sind Transitionen und Interaktionen haben eine Ordnungsbeziehung. Das allgemeine Konzept, dass Verhalten ein anderes Verhalten als Vorgänger hat oder während eines anderen Verhaltens ausgeführt wird, ist in der UML nicht berücksichtigt.

Die folgende Abbildung zeigt das verallgemeinerte Verhaltenskonzept:

Unser Vorschlag enthält noch einige weitere Aspekte, die Sie hier nachlesen können.  Diese Ideen fließen mit in die Weiterentwicklung der UML bei der OMG ein.

oose ist direkt an der Entwicklung der UML beteiligt. Wir möchten damit die Interessen der Projekte vertreten und Ihnen erstklassige Informationen liefern. Daher haben wir auch zusätzlich noch eine eigenen Vorschlag zur Verbesserung der UML eingereicht. Sie können unsere Ideen hier finden.

Tim Weilkiens

Software-Engineering/17.09.200922:01Tim Weilkiens(tim.weilkiens(at)oose.de)
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Tags: uml, omg
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