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oose Unternehmensblog


BPMN 2.0: Abgabe des Berichts der Finishing Taskforce

BPMN LogoLetzten Montag (24. Mai) haben wir den Bericht der “Finishing Taskforce” für die BPMN 2.0 abgegeben. Es gibt zwei wichtige Änderungen an der Spezifikation, neben 178 eher kleineren Korrekturen: Davon ist die erste kosmetisch, die zweite hat ein komplettes Kapitel aus der Spezifikation gestrichen, nämlich das Konversationsdiagramm. Das Konzept gibt es natürlich weiterhin, es wurde nur einfach mit ins Kollaborationsdiagramm aufgenommen. Und da wächst zusammen, was zusammen gehört. Eine Konversation ist eine logische Gruppierung von Nachrichten, die zwischen Konversationspartnern ausgetauscht werden. Die Nachrichten in der Gruppe werden in einer Kollabaration explizit dargestellt. Beide Darstellungsformen sind also nur unterschiedliche Abstraktionsebenen des gleichen Sachverhalts. Konsequenterweise ist es daher jetzt auch wie bei Kollaborationen möglich, nicht nur Pools sondern auch Aktivitäten direkt mit Konversationen zu verbinden. Und da kommen wir zur kosmetischen Änderung: Damit Konversationslinks nicht mit Sequenzflüssen verwechselt werden können, werden sie jetzt mit Doppellinie gezeichnet.
Ein Beispiel: oose unterhält sich mit einem Kunden über einen Coachingauftrag. Statt die einzelnen Nachrichten anzuzeigen, wird nur die Konversation dargestellt.

Insgesamt haben wir in der Taskforce 374 offene Punkte bearbeitet. 180 davon führten auch wirklich zu einer Änderung, der Rest waren Dubletten, abgelehnte Vorschläge oder wurden einfach vertagt auf die folgende “Revision Taskforce”. Die aktuelle Version ist nun gespickt mit Änderungsmarkierungen. Der Eindruck, dass sich viel geändert hat, täuscht allerdings: Hauptsächlich handelt es sich um kleinere Änderungen, wie Tippfehler und Klarstellungen. Typisch ist zum Beispiel die Ersetzung  von “may” und “required” durch “can” und “needed”.
Der Termin an dem die Finishing Taskforce die Entscheidungsvorlage abgeben muss, wurde übrigens auf den 2. Juli verschoben. Daher dürfte die Verabschiedung als offizielle Spezifikation erst beim darauf folgenden Technical Meeting im September stattfinden.

Karriereratgeber in der Computerwoche

Karriereratgeber
Vom 20. Mai bis 2. Juni beantworte ich Fragen zu aktuellen Entwicklungen auf dem IT-Arbeitsmarkt. Mein Thema sind in erster Linie die Soft Skills für Projektleiter.
Zunehmend ist nicht nur das Wissen von Projekt-Management und Führung entscheidend. Immer mehr rücken die Soft-Skills wie Verhandlungstechnik und Konflikt-Management in den Arbeitsalltag von Projektleitern und Entscheidern. Welche konkreten Fähigkeiten dies sein können und wie Sie sie mit angemessenem Aufwand erlernen können, diskutiere ich im CW-Karriereratgeber mit Ihnen in den nächsten zwei Wochen.
Ich freue mich auf Ihre Fragen oder Anmerkungen zum Thema und darauf, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen.

http://www.computerwoche.de/forum/forumdisplay.php?f=223

oose mit SysML am „Telescope Modeling“ beteiligt

Pressemitteilung
Öffentliches SysML-Modell von realem und komplexen Projekt in der Weltraumforschung
Hamburg, 11. Mai 2010. Dass noch so komplexe Technik auch in der Realität Anwendung findet, zeigt sich nun am Projekt „Telescope Modeling“: Die oose Innovative Informatik GmbH aus Hamburg arbeitet bereits seit rund zwei Jahren gemeinsam mit drei Partnern aus dem Fachkreis MBSE (Model Based System Engineering) der Gesellschaft für Systems Engineering e.V. (GfSE) am Projekt „Telescope Modeling“, das vom European Southern Observatory (ESO) unterstützt wird.
Die nächste Generation von Teleskopen muss deutlich mehr Licht als ältere Modelle sammeln, weswegen größere reflektierende Flächen notwendig sind, die aus vielen verschiedenen Spiegelsegmenten bestehen. Der Hauptspiegel des E-ELT wird einen Durchmesser von 42 Metern haben, es wird 15-mal so lichtempfindlich sein wie die heute größten Teleskope. Um unterschiedlichen Einflüssen wie Vibrationen, Wind oder Erdanziehung Rechnung tragen zu können und eine durchgängige Spiegeloberfläche zu haben, müssen die Spiegelsegmente aktiv kontrolliert werden. Das Active Phasing Experiment (APE) untersucht die Positionierung der Segmente.
Die oose Innovative Informatik GmbH ist Teil des Projekts „Telescope Modeling“, das gemeinsam von der Gesellschaft für Systems Engineering e.V. und dem European Southern Observatory (ESO) durchgeführt wird. Gemeinsam bilden sie das MBSE Challenge Team SE^2, das im Rahmen der MBSE-Initiative des International Council on Systems Engineering (INCOSE) ins Leben gerufen worden ist.
Mit SysML konnte das Team um Robert Karban (ESO) und Tim Weilkiens, Bereichsleiter bei oose, ein Modell erstellen, das die verschiedenen interdisziplinären Aspekte von APE abbildet. Hierzu zählen die elektronischen, mechanischen, optischen und logischen Eigenschaften des Systems. „SysML ist noch eine recht junge Sprache, es gibt bisher wenig frei verfügbare reale Modelle. Mit einem Einsatz bei einem Projekt wie dem E-ELT wird allerdings deutlich, wie weit fortgeschritten die Systemmodellierung bereits ist“, erklärt Weilkiens.
Weitere Informationen: http://www.oose.de/mbse