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oose Unternehmensblog


Open-Source-Plugin zur Modellierung von funktionalen Architekturen für Systeme veröffentlicht

Die Arbeitsgruppe für Funktionale Architekturen für Systeme (FAS) der Gesellschaft für Systems Engineering e. V. (GfSE) stellt ein MagicDraw-Plugin für die neue FAS-Methode als Open Source bereit. Die Ende 2011 neu gegründete Arbeitsgruppe hat sich zum Ziel gesetzt, die FAS-Methode zu verbessern und Tools zur Verfügung zu stellen. Im November 2010 und 2011 wurde von Jesko Lamm von der Bernafon AG und Tim Weilkiens von der oose Innovative Informatik GmbH sowie auch Andreas Korff von Atego Systems GmbH auf den TdSE-Konferenzen die neue FAS-Methode und die Möglichkeiten der Automatisierung von FAS veröffentlicht. Das große Interesse an FAS führte zur Gründung der neuen Arbeitsgruppe. Darauf folgt nun das Open-Source-PlugIn zur Modellierung der FAS-Methode für das SysML-Tool MagicDraw von NoMagic, das unter http://www.sourceforge.net/projects/fas4md verfügbar ist.

Funktionale Architekturen ermöglichen die Beschreibung von Systemen unabhängig von ihrer Technologie und betrachten die Struktur der fachlichen Funktionen eines Systems. Das Kohäsions- und Kopplungsprinzip sorgt für zusammenhängende und möglichst unabhängige Funktionsblöcke. Hieraus werden dann physische Architekturen mit konkreten Komponenten abgeleitet. Die systematische Modellierung mit der FAS-Methode enthält Schritte, die automatisiert werden können. Das FAS-Plugin für MagicDraw nutzt diese Möglichkeit dazu, den Architekten mit Funktionen zur Architektursynthese unterstützen.

Einer der Entwickler der FAS-Methode ist Tim Weilkiens, Geschäftsführer und internationaler Experte im Bereich Systems Engineering bei oose Innovative Informatik. Zusammen mit Jesko Lamm hat er die FAS-Methode entwickelt und zur Reife gebracht. Die FAS-Methode wurde bereits erfolgreich in mehreren Industrie-Projekten eingesetzt. Die offizielle Webseite zur FAS-Methode mit Verweisen zu allen Publikationen und Tools ist http://www.fas-method.org.

OOP 2012: Stefan Zörner zeigt fünf fiese Fallen in der Architekturdokumentation

Seit über 20 Jahren steht die OOP für aktuelle und praxisorientierte Informationen und die frühzeitige Diskussion von Trends rund um das Thema „Modernes Software Engineering“. Mit neuen Tracks auf der OOP 2012, die vom 23. bis 27. Januar in München stattfindet, u.a. zu den Themen Hardcore Software Architecture, Sustaining Trends and Techniques erhalten Software Architekten, IT Projektleiter und fortgeschrittene Programmierer State-of-the-Art Fachinformationen. Stefan Zörner wird am 25. Januar ab 11 Uhr fünf fiese Fallen in der Architekturdokumentation zeigen und wie man diese entschärfen kann.

Entscheidungen, Entwürfe und Lösungen in einem Softwareentwicklungsvorhaben festzuhalten ist ein guter Plan. Ausgerüstet mit Vorgehensmodell, Vorlage, Notation, Werkzeug oder auch mit bloßen Händen macht sich das Team auf den Weg. Doch auf diesem lauern Gefahren, von denen Stefan Zörner in seinem Vortrag fünf typische vorstellt. Fallen, die sich zum Beispiel um Toolauswahl, Versionierung und Angemessenheit drehen. Die OOP-Teilnehmer lernen alles darüber kennen, was sie übers Scheitern wissen müssen. Und kommen so selbst besser zum Ziel. Weitere Informationen zum Vortrag und gesamten Programm der OOP unter http://www.sigs-datacom.de/oop2012/konferenz/konferenzprogramm.html.

oose wird auch wieder als Aussteller vertreten sein. Mit dabei als ein neues Thema am Stand wird auch Design Thinking sein, weitere Informationen dazu unter http://www.oose.de/dt.html

Qualitätsziele in der Softwarearchitektur effektiv setzen mit oose auf den Software Quality Days

Die Software Quality Days, die vom 17. bis 19. Januar in Wien stattfinden, sind die größte Veranstaltung zum Thema Software Qualität in Österreich und die zweitgrößte Konferenz zu diesem Thema in Europa. Das interaktive Tutorial „Qualitätsziele in der Softwarearchitektur: Pragmatisch bearbeiten, beschreiben und bemessen“ von Stefan Zörner und Stefan Toth wird ein Programmpunkt der Konferenz sein. Die Teilnehmer erfahren, wie sie Architekturziele schärfen, effizient beschreiben und kommunizieren können und treffen auf dieser Basis nachvollziehbare Architekturentscheidungen und gewinnen einen sicheren Umgang mit architektonischen Alternativen.

Wie sieht pragmatische Arbeit an der Architektur aus? Kosteneffektivität? Wie man seine Architektur effektiv an den qualitativen Zielen ausrichtet, erleben die Teilnehmer im Tutorial von oose, Schritt für Schritt wird die methodische Basis festgelegt und in Kleingruppen an einem durchgängigen Fallbeispiel gearbeitet. Die Werkzeuge, die man kennenlernt, eignen sich exzellent auch im agilen Umfeld, da sie Feedback und Kommunikation wirkungsvoll unterstützen. Mehr zum Tutorial und zum Programm unter http://www.software-quality-days.at/konferenz/konferenzprogramm/.

oose als Sponsor auf den OS Information Days in München, Frankfurt und Düsseldorf

Die 16. OBJEKTspektrum Information Days vom 22. bis 24. November fokussieren das Thema „Software-Architekten – vom Elfenbeinturm ins Haifischbecken“. Anerkannte Experten berichten über den aktuellen Stand, funktionierende Best Practices und tauschen sich über Projekterfahrungen aus. Mit dabei sind auch die Experten von oose: Markus Wittwer referiert auf der Konferenz über Architekturentscheidungen in agilen Teams.

Gehört ist nicht verstanden, verstanden ist nicht einverstanden: Architektur muss nicht nur geplant und dokumentiert werden, sondern ein Einverständnis über das Vorgehen erzielt werden. Damit Teams dies effizient durchführen können, lernen sie im interaktiven Vortrag von Markus Wittwer effiziente Wege zur Entscheidungsfindung kennen – den Weg von den faulen Kompromissen hin zu inhaltlich fundierten und effizienten Entscheidungen.

Die Information Days sind eine Serie von drei 1-Tages-Konferenzen, die SIGS DATACOM mit wechselnden Themen an verschiedenen Orten veranstaltet. Die oose Innovative Informatik GmbH unterstützt die OS Information Days als Sponsor. Weitere Informationen zum Vortrag und zur Veranstaltung unter: http://www.sigs-datacom.de/infodays-2011/konferenz/sessiondetails.html?tx_mwconferences_pi1%5BshowUid%5D=619&tx_mwconferences_pi1%5Bpointer%5D=0&tx_mwconferences_pi1%5Bmode%5D=1&tx_mwconferences_pi1%5Bs%5D=0

oose mit drei Vorträgen auf der W-Jax vertreten

Die W-JAX ist die Konferenz für ganzheitliches technisches Know-how im Java- und Webumfeld. Jedes Jahr im November kommen die besten Experten aus Europa zusammen, um ihr praxiserprobtes Wissen an die Teilnehmer weiterzugeben. Michael Hofmann, Stefan Toth und Stefan Zörner von oose werden vom 07. bis 09. November in München auf der W-Jax über Gruppenphänomene und Scrum sowie über Architekturbewertung und Softwarearchitektur en passant berichten.

In seinem Vortrag „Gruppenphänomene und Scrum“ am 07. November um 9 Uhr wird Michael Hofmann die typischen Gruppenphänomene erläutern. Da Scrum stark auf Teamarbeit setzt, ist es sehr hilfreich, diese zu kennen, um angemessen mit den sich ergebenden Situationen umgehen zu können. In dem Vortrag lernen die Teilnehmer psychologische Phänomene aus der Gruppendynamik sowie angemessene Interventionsmöglichkeiten kennen und schätzen deren Bedeutung auf ein Scrum-Team ein.

Stefan Toth beantwortet am 08. November ab 17.00 Uhr Fragen rund um das Thema Architekturbewertung bei der Arbeit in größeren Projekten und mit mehreren Teams. Er geht gezielt darauf ein, wie man beispielsweise Abhängigkeiten zwischen den Teams reduzieren und antizipieren kann. Oder wie man in diesem Kontext “Big Design Up Front” oder die Festlegung auf ein zentrales Architekturteam verhindert. 

Am 09. November ab 19.45 Uhr wird Stefan Zörner seinen lebendigen Architekturentwurf am Beispiel einer Schach-Engine zeigen. In dieser Session lernen die Teilnehmer, wie sie selbst ein Schachprogramm in Java entwickeln können. Gleichzeitig erfahren sie auf vergnügliche Weise, wie man eine nachvollziehbare, angemessene Softwarearchitektur entwirft, bewertet und festhält. Ein Matt in drei Iterationen.

Bei allen Themen steht bei der W-JAX kompromisslos die Praxisrelevanz im Vordergrund. So auch bei den Vorträgen der oose Innovative Informatik. Weitere Informationen zur Veranstaltung und das gesamte Programm gibt es unter http://jax.de.

Stefan Zörner zeigt „Softwarearchitektur en passant“ auf dem ObjektForum in Stuttgart

Beim nächsten Stuttgarter ObjektForum am 26. September um 18.30 Uhr dreht sich alles um die Softwarearchitektur. Stefan Zörner, Berater und Trainer bei oose, zeigt in seinem Vortrag „Softwarearchitektur en passant“  mehr über seine Leidenschaft am Beispiel des Entwurfs einer Schach-Engine.

Eine Maschine, die Menschen im Schach bezwingt, ist ein Jahrhunderttraum wie das Fliegen – auch heute noch für viele Entwickler eine faszinierende Aufgabe. Wie zerlegt man das Problem geschickt? Welche wichtigen Entscheidungen sind bei der Umsetzung zu treffen? An diesem Abend lernen die Teilnehmer alles, um selbst ein Schachprogramm zu bauen. Und sie erfahren auf vergnügliche Weise, wie man ganz allgemein eine nachvollziehbare, angemessene Softwarearchitektur entwerfen, bewerten und festhalten kann.

Die inhaltlichen Schwerpunkte vom Referenten Stefan Zörner sind Softwarearchitektur und Java-Technologien. Ganz besonders interessiert ihn, wie sich Entwürfe effizient festhalten und kommunizieren lassen. Sein Wissen hierzu teilt er regelmäßig in Form von Vorträgen und Artikeln mit.

Das ObjektForum Stuttgart ist eine gemeinsame Veranstaltung mit der Java User Group Stuttgart e.V. (Jugs). Weitere Informationen zum Objekt Forum am 26. September finden Sie hier.

oose auf der JAX 2011

Die Webseiten der JAX-Konferenz 2011 listen die ersten Speaker und Vorträge. oose ist bereits mit drei Vorträgen vertreten:

Spannende Themen, die sich auch bei uns erfahren können. Schauen Sie vorbei bei open-oose oder in unseren Seminaren zur Architekturbewertung und Architekturdokumentation.

open oose gibt neue Impulse für das Jahr 2011

Pressemitteilung Hamburg, den 17.11.2010

Trends & Themen für 2011 kompakt verpackt

Die oose Innovative Informatik GmbH geht mit ihrem Format open oose in die zweite Runde. Der Hamburger Experte für Agilität veranstaltet vom 17. bis 21. Januar wieder Highlights aus dem Seminarprogramm, bei dem sechs unterschiedliche Themen behandelt und kompakt auf den Punkt gebracht werden. Der Teilnehmer hat so die Möglichkeit, in kürzester Zeit ein neues Thema kennen zu lernen und neue Impulse für seine kommenden Projekte aufzugreifen. Diese Methode hat sich im letzten Jahr mehr als bewährt und die Teilnehmer konnten inspiriert und gestärkt in das Projektjahr starten. Zum Auftakt der open oose Saison im Januar werden zwei noch relativ neue Themen in Deutschland vorgestellt und hinterfragt: „Agiles Business Process Management (ABPM)“ und „Storymaps“. Die Teilnehmer können außerdem die Gelegenheit nutzen, mit den oose-Experten und den anderen Teilnehmern aktuelle Praxisprobleme zu besprechen. Weitere Informationen zu open oose sind ab sofort unter www.open-oose.de verfügbar.

Ein Trendthema der open oose-Woche vom 17. bis 21. Januar wird Agiles BPM sein. Christian Weiss, Geschäftsführer von oose, hat in den letzten Monaten zusammen mit anderen Experten das Thema in Deutschland weiter vorangetrieben. „Wir sind uns sicher, dass auch BPM-Projekte agil gemanagt werden können“, so Christian Weiss von oose. Seit einigen Jahren bereichern agile Ansätze wie SCRUM, APM, Lean und Kanban etc. die Welt der Softwareentwicklung. Dennoch laufen viele BPM-Projekte oft eher nach dem Wasserfall ab. Wie agile Techniken und Vorgehensmodelle für welche Art von BPM-Projekten nutzbar sind, erfahren die Teilnehmer am dritten open oose-Tag am 19. Januar.

Ein weiteres neues Thema werden die Storymaps sein. Der Erfinder Jeff Patton stellt mit seinen Storymaps eine einfache Möglichkeit dar, sich in einem agilen Umfeld einen Gesamtüberblick über die Anforderungen verschaffen zu können. „Im
deutschsprachigen Raum hat das Thema gerade erst Einzug gehalten und es gibt noch nicht viele Publikationen dazu“, berichtet Marcus Winteroll, Trainer und Berater bei oose. In agilen Projekten hat sich das Product Backlog als Instrument etabliert, um Anforderungen zu sammeln und für die Umsetzung einzuplanen. Dabei liegen die Stärken dieses Instruments klar in der Planung der Aufgaben. Wozu es allerdings weniger geeignet ist: den Gesamtzusammenhang der einzelnen Anforderungen, meist in Form von Storys, zu erkennen. Genau darin liegt die Stärke der Storymaps. oose beschäftigt sich, u.a. gemeinsam mit Jeff Patton, intensiv mit dem Thema und vermittelt am vierten open-oose-Tag, am 20. Januar, das Konzept der Storymaps.

Das komplette open oose-Programm:

  • Montag, 17. Januar – Wertschätzende Kommunikation im RE
  • Dienstag, 18. Januar – Workflows zum Leben erwecken
  • Mittwoch, 19. Januar – Agiles BPM-Feuer und Wasser?
  • Donnerstag, 20. Januar – Story Maps als Strukturierungshilfe
  • Freitag, 21. Januar – 2 parallele Themen
    • Architekturdokumentation als Kommunikationsbrücke
    • Betten Sie sich nicht weicher, sonder agiler – Embagility

Jedes Thema enthält praktische Übungen, um das neu Gelernte zu verankern und in
das konkrete Arbeitsumfeld zu transferieren. Mehr Informationen zu open oose unter www.open-oose.de.

W-JAX Vorschau: Certified Quacksalber? Zertifizierungen für IT-Architekten

Was haben Softwarearchitekten und Heilpraktiker gemein? Für beide gibt es keine vorgeschriebene Regelausbildung. IT-Architekt kann sich jeder nennen. Heilpraktiker belegen ihre Qualifikation gerne mit Zertifikaten und Diplomen. Sie als IT-Architekt könnten das auch tun. Doch der Markt ist unübersichtlich. Welche Angebote sind für Sie sinnvoll? Oder ist das Ganze nur Blenden für Fortgeschrittene?
Im Rahmen der W-JAX Konferenz im München gebe ich am Dienstag Abend (10.11.2009, 18:15 Uhr)  einen Überblick zu Zertifizierungen für IT-Architekten. Ich stelle verschiedene Angebote vor, und sie einander gegenüber. Zur Sprache kommen Wissens-, Fertigkeits- und Erfahrungsnachweise. Ich freue mich auf Ihr Kommen!
Und wenn Sie es nicht zur W-JAX schaffen, und trotzdem am Erfahrungsaustausch zum Thema interessiert sind, kommen Sie gerne auf mich zu!  — Stefan.Zoerner(at)oose.de
Stefan Zörner

Wovon träumen Computerwoche-Leser nachts?

Ran ans Whiteboard, und erklärt! Als Softwarearchitekt kommunizieren Sie Ihre Konzepte und Endscheidungen im Entwicklungsteam. Für die meisten von uns stellt dies keine große Hürde dar. Denn Architekten sollten zuvor selbst lange als Entwickler oder Spezialist in Projekten gearbeitet haben. Oft nehmen sie ohnehin eine Doppelrolle wahr. Erfahrungshorizont und Sprache der Beteiligten liegen nahe beieinander. Was nicht heißen soll, dass es hier nicht zu Konflikten kommen kann. Aber zumindest die Wellenlänge stimmt meist überein.
Aber wie kommunizieren Sie mit Entscheidern? Menschen, die OSGi oder Scala nicht automatisch cool finden und (wenn man den Titelzeilen der Computerwoche glaubt) eher Themen wie z. B. “Die Top-Firmenwagen in der IT”, “Blackberry Storm 2 ab Oktober” oder “7 Spartipps fürs Rechenzentrum” bevorzugen ;-)
Im aktuellen Java Magazin (09.2009) stelle ich in der 12. und vorerst letzten Folge meiner Kolumne “Architekturen kommunizieren” den Architekturüberblick als mögliches Hilfsmittel für die Kommunikation mit Entscheidern vor.
Ich möchte mich nochmal beim Software & Support-Verlag bedanken, der es mir ermöglicht hat, mich im Java Magazin ein Jahr lang in der Kolumne auszutoben. Und bei Ihnen für Ihr reges Feedback zu den Beiträgen.
Die Folgen stellt der Verlag übrigens nach und nach ins Netz. Sie finden sie hier: Architekturen dokumentieren – Die Kolumne im Java Magazin.
Viel Spaß damit!
Stefan Zörner