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oose Unternehmensblog


oose als Aussteller und Sponsor auf den 10. Hamburger IT-Strategietagen

In Zeiten immer neuer technischer Möglichkeiten wandelt sich auch die Rolle der IT in Unternehmen – doch wie soll man als Verantwortlicher auf die veränderten Bedürfnisse reagieren? Diese Frage diskutieren am 9. und 10. Februar 2012 hunderte CIOs und IT-Entscheider bei den zehnten Hamburger IT-Strategietagen im Hotel Grand Elysée. Der von Hamburg@work und dem CIO Magazin gemeinsam veranstaltete Kongress darf dabei auf eine schöne Erfolgsgeschichte zurückblicken und sein zehnjähriges Jubiläum feiern. Bereits zum zweiten Mal ist die in Hamburg ansässige oose Innovative Informatik GmbH als Aussteller und Sponsor auf den Hamburger IT-Strategietagen vertreten. Besucher können sich am Stand mit den Experten von oose austauschen und Anregungen mitnehmen, wie man mittels Design Thinking zu unerwarteten Lösungen kommt oder was flinke Geschäftsprozesse ausmacht.

Zum diesjährigen Thema „Making IT attractive – for Customers, Users and the Business“ referieren hochkarätige Speaker wie Dr. Rainer Janßen (CIO Munich Re), Jan Brecht (CIO Adidas AG), Dr. Andreas König (CIO ProSiebenSat.1 Media AG) und Thomas Henkel (CIO Amer Sports). Sie beleuchten unter anderem, wie es CIOs gelingen kann, ihr Prozess-Know-how besser im Unternehmen einzubringen, welche Anforderungen sich aus der vermehrten Nutzung privater Devices in den Firmen ergeben und was die IT dazu beitragen kann, neue Geschäftsmodelle zu initiieren.

Freuen Sie sich auf interessante Vorträge und lebhafte Diskussionen sowie neuen Anregungen mit und von oose. Weitere Informationen zur Veranstaltung gibt es unter www.it-strategietage.de.

oose veröffentlicht neue Methode zur Geschäftsprozessanalyse

oose hat eine neue Analysemethode für Geschäftsprozesse namens BizMod entwickelt. Mit BizMod können Geschäftsprozesse mit Hilfe der Business Process Model and Notation (BPMN) und der Unified Modeling Language (UML) beschrieben werden. Die neue Methode zur Geschäftsprozessanalyse nutzt die Sprache BPMN, weil BPMN es erlaubt, den Ablauf eines Prozesses mit allen Finessen zu modellieren. Für eine vollständige Beschreibung werden aber auch Kontext, Produkt-, Organisationsstrukturen etc. benötigt, die nicht Teil der BPMN sind. Dafür gibt es andere Modellierungssprachen, wie zum Beispiel UML. Bei BizMod werden daher BPMN und UML kombiniert, um Prozesse umfassend zu modellieren. Dadurch ermöglicht diese Analysemethode eine konsistente Modellierung von Geschäftsprozessen inklusive Unternehmenskontext, Produktstrukturen und Zuständen, Organisationsstrukturen sowie Rollen. Ein BizMod Plug-In für Magic Draw ist auch in Planung und wird noch diesen Sommer veröffentlicht.

Weitere Informationen zu BizMod stehen unter www.bizmod.de bereit.
Die vollständige Presseinformation finden Sie hier.

BizMod Methode auf der REConf 2011 vorgestellt

Auf der REConf 2011 in München haben wir letzte Woche unsere BizMod-Methode vorgestellt:

BPMN + UML = BIZMOD -> eine Analysemethode für Ihre Geschäftsprozesse

Die BPMN ist im Kommen. Zur Modellierung von Prozessen ist sie unschlagbar. Was aber ist mit Kontext, Fachklassen, Organisationsstrukturen …? Diese Konzepte fehlen in der BPMN, und zwar mit Absicht. Es gibt dafür ja schon Modellierungssprachen: zum Beispiel die gute alte UML. Wie verbindet man nun beides zu einem zusammenhängenden Modell? Diese Frage beantwortet BizMod, die von oose entwickelte Methode zur ganzheitlichen Prozessanalyse mit BPMN und UML. Die Präsentation und weitere Informationen finden Sie auf der Seite www.oose.de/bm/bizmod.html.

Wir sind zur Zeit in der Abstimmung mit Toolherstellern, die ein BizMod Plug-In anbieten werden. Die Freigabe erwarten wir im April. Dazu werden wir dann auch einen Blogeintrag veröffentlichen.

Geschäftsprozesse in Ostfriesland

Die Firma Norics GmbH aus Norden in Ostfriesland plant mit oose eine Veranstaltung zum Thema Geschäftsprozessmodellierung. Tim Weilkiens wird dort einen Vortrag halten, um über die aktuellen Trends aus der Welt der Geschäftsprozesse zu berichten.

Weitere Informationen zu der Veranstaltung finden Sie hier.

BPMN 2.0: Abgabe des Berichts der Finishing Taskforce

BPMN LogoLetzten Montag (24. Mai) haben wir den Bericht der “Finishing Taskforce” für die BPMN 2.0 abgegeben. Es gibt zwei wichtige Änderungen an der Spezifikation, neben 178 eher kleineren Korrekturen: Davon ist die erste kosmetisch, die zweite hat ein komplettes Kapitel aus der Spezifikation gestrichen, nämlich das Konversationsdiagramm. Das Konzept gibt es natürlich weiterhin, es wurde nur einfach mit ins Kollaborationsdiagramm aufgenommen. Und da wächst zusammen, was zusammen gehört. Eine Konversation ist eine logische Gruppierung von Nachrichten, die zwischen Konversationspartnern ausgetauscht werden. Die Nachrichten in der Gruppe werden in einer Kollabaration explizit dargestellt. Beide Darstellungsformen sind also nur unterschiedliche Abstraktionsebenen des gleichen Sachverhalts. Konsequenterweise ist es daher jetzt auch wie bei Kollaborationen möglich, nicht nur Pools sondern auch Aktivitäten direkt mit Konversationen zu verbinden. Und da kommen wir zur kosmetischen Änderung: Damit Konversationslinks nicht mit Sequenzflüssen verwechselt werden können, werden sie jetzt mit Doppellinie gezeichnet.
Ein Beispiel: oose unterhält sich mit einem Kunden über einen Coachingauftrag. Statt die einzelnen Nachrichten anzuzeigen, wird nur die Konversation dargestellt.

Insgesamt haben wir in der Taskforce 374 offene Punkte bearbeitet. 180 davon führten auch wirklich zu einer Änderung, der Rest waren Dubletten, abgelehnte Vorschläge oder wurden einfach vertagt auf die folgende “Revision Taskforce”. Die aktuelle Version ist nun gespickt mit Änderungsmarkierungen. Der Eindruck, dass sich viel geändert hat, täuscht allerdings: Hauptsächlich handelt es sich um kleinere Änderungen, wie Tippfehler und Klarstellungen. Typisch ist zum Beispiel die Ersetzung  von “may” und “required” durch “can” und “needed”.
Der Termin an dem die Finishing Taskforce die Entscheidungsvorlage abgeben muss, wurde übrigens auf den 2. Juli verschoben. Daher dürfte die Verabschiedung als offizielle Spezifikation erst beim darauf folgenden Technical Meeting im September stattfinden.

open oose Tag 4: BPMN

Heute haben Andrea und ich den 4. open oose-Tag gestaltet. Thema: BPMN.
Neben den Notationselementen der BPMN 2.0 (Ereignisse, Aktivitäten, Gateways, Datenflüsse, Choreographie u.v.m.) standen viele praktische Übungen im Fokus unserer Veranstaltung.
Highlight war ein reales Experiment: Die TeilnehmerInnen durften einen tatsächlich existierenden oose-Workflow aufnehmen und dabei echte Fachbereichsmitarbeiterinnen und reale IT-Mitarbeitern interviewen, um anschließend den Workflow zu modellieren und zu diskutieren. Das war auch für uns ein Stück weit experimentell, ist aber hervorragend gelungen.
Die TeilnehmerInnen hatten nicht nur viel Spaß dabei, sondern konnten auch gleich die Interviewtechniken einsetzen, die sie von Christel Sohnemann am ersten open oose-Tag trainiert hatten. Auch ein paar OCEB-Zertifizierungsfragen konnten die TeilnehmerInnen anschließend erfolgreich beantworten.
Rückmeldungen der Teilnehmer waren:

  • es war toll, mal einen realen Prozess aufzunehmen und zu diskutieren – eine ganz andere Realitätstreue
  • die beiden Dozenten haben durch hohe Fach- und Sozialkompetenz überzeugt
  • heute hätte eine Agenda mit Rahmenbedingungen auch noch geholfen
  • angenehme und lockere Atmosphäre. Sehr praxisnahe Übung!
  • alle open oose-Tage sind sehr nett, werde ich im Kollegenkreis weiterempfehlen
  • open oose kann ich uneingeschränkt weiterempfehlen

Wir freuen uns über den gelungenen Tag.
Christian Weiss & Andrea Grass

Dinner for two: BPMN und UML

Unsere BPM-Expertin Andrea Grass hat auf der REConf einen Vortrag zum Thema BPMN und UML gehalten.
Beim abendlichen Vortrag “Dinner for two” fanden sich zur später Stunde etwa 35 Teilnehmer ein, die auch alle bis zum Nachtisch blieben. In lockerer Atmosphäre kamen Rückfragen zum Thema BPMN versus Aktivitätsdiagramm oder wie viel ist eine Prise textuelle Beschreibung in einer Anforderungsspezifikation. Als sehr positiv wurde von den Teilnehmern vor allem die praxiserpobte Kombination aus BPMN und UML gesehen.
Das Rezept:
Man nehme die neue gute BPMN 2, ein paar Diagrammtypen der UML 2 und erschaffe hieraus ein konsistentes Modell. Die Klassen mit Zuständen versehen und vorsichtig unterheben. Wer eine Vorliebe für Service besitzt, kann noch eine Prise SoaML hinzufügen. Verfeinert wird das Ganze mit einem Hauch textueller Beschreibung. Fertig ist die Anforderungsspezifikation.
Die Teilnehmer des Vortrags konnten sich Ihr Rezept sowie erprobte Tipps abholen und wurden zum Gourmet für Anforderungsspezifikationen. Wenn Sie das auch wollen, dann fragen Sie unsere Köchin andrea.grass(at)oose.de.

BPMN 2.0 Spezifikation angenommen


Auf der OMG-Website sucht man vergeblich eine offizielle Verlautbarung zum Ausgang der Abstimmung zur neuen BPMN-Spezifikation beim Technical Meeting in Costa Rica. Jetzt hat uns aber endlich über die Mailing-Liste die Information erreicht, dass das OMG Architecture Board die Spezifikation angenommen hat. Wir hatten zwar nichts anderes erwartet, dennoch hat die neue Version damit eine wichtige Hürde genommen.
Am letzten Tag des Meetings wurde noch die Finishing Task Force auf den Weg gebracht. Denn bevor eine Spezifikation der OMG offiziell wird, durchläuft sie noch eine erste Revision. oose ist neben SAP die einzige deutsche Firma, die an dieser Task Force teilnimmt. Viel wird dabei nicht mehr verändert. Im Wesentlichen geht es darum, die Spezifikation abzurunden und kleinere Inkonsistenzen, die die Tool-Hersteller bei der Implementierung finden, noch auszubügeln. Die sind nämlich währenddessen damit beschäftigt ihre Tools anzupassen. Offizieller Termin für den Bericht der Task Force ist der 21. Juni 2010. Es ist zu erwarten, dass einige Toolhersteller schon vor diesem Termin mit neuen Versionen herauskommen.
Axel Scheithauer

BPMN 2.0 Entwurf eingereicht

Mit Spannung haben wir verfolgt, ob die BPMN 2.0 rechtzeitig zur OMG Abstimmung im Juni vorliegen wird. Sie hat es geschafft. 
Was aber hat sich zur Vorgängerversion geändert? Dürfte ich nur zwei Änderungen gegenüber der Version 1.2 beschreiben, müsste ich vor allem das Choreographie-Diagramm und das Meta-Modell erwähnen. Das ist aber längst nicht alles.
Doch schauen wir uns zunächst das neue Choreographie-Diagramm an. In der BPMN 1.2 konnte die Choreographie – also die Art und Weise, wie zwei Teilnehmer miteinander kommunizieren – nur unzureichend abgebildet werden. An dieser Stelle ist mit einem neuen Diagrammtypen mit eigenen Symbolen und Sequenzfluss ordentlich nachgebessert worden. Zwei weitere neue Diagrammtypen sind noch hinzugekommen: Das Konversations- und das Kollaborationsdiagramm.
Kommen wir zum zweiten Highlight: Dem Metamodell. Dessen Bedeutung schlägt sich auch im Namen der BPMN nieder. Stand in der Version 1.2 BPMN noch für “Business Process Modeling Notation” heißt es ab der Version 2.0 “Business Process Model and Notation”. Das Metamodell setzt wie bei UML und anderen Standards der OMG auf MOF (Meta Object Facility) auf. Hierdurch erhält die BPMN erstmals eine formale Definition der Syntax. Und was bringt mir das als Modellierer? Die Verwendung der BPMN ist eindeutig definiert und die Modelle sind künftig zwischen Tools austauschbar (so es der Toolhersteller denn unterstützt).  
Und was gibt es sonst noch? Eine Modellierung der Daten ist auch weiterhin nicht vorgesehen. Dafür gibt es jetzt Einhakpunkte, an denen man extern definierte Datenstrukturen (z. B. XML) einbinden kann.
Die Ausführungssemantik wird umfassend behandelt und sogar das Mapping auf WS-BPEL wird genormt (was natürlich Kritik bei den Verfechtern anderen Ausführungssprachen hervorruft).
Wenn alles gut geht, wird die BPMN 2.0 beim Technical Meeting der OMG im Juni in Costa Rica als “adopted specification” verabschiedet. Danach folgt ein Feinschliff, bevor sie offiziell als “available specification” herausgegeben wird. Erfahrungsgemäß werden etwa um diese Zeit auch schon die ersten Tools herauskommen, die sie unterstützen.
Zum Thema „Bühne frei für BPMN 2“ halte ich am 07. Juli 2009 einen Abendvortrag zu welchem ich Sie gerne einladen möchte ( http://www.oose.de/abendvortraege.html). Weitere Informationen zur BPMN 2.0  erhalten Sie in Kürze auf unserer Website.
Axel Scheithauer und Andrea Grass

Sprechen Sie OCEB? Experten der Geschäftsprozesse

Der Artikel unserer Mitarbeiter Tim Weilkiens und Christian Weiss ist frisch im ObjektSpektrum 3/2009 erschienen:
Das neue Zertifizierungsprogramm „ OMG-Certified Expert in Business Process Management” (OCEB) bietet fünf Zertifikate, die Expertise im Bereich Geschäftsprozessmanagement belegen. Nach OCUP (UML) und OCRES (Real-time und Embedded) ist es das dritte Zertifizierungsprogramm der Object Management Group (OMG). OCEB adressiert nicht nur die Standards der OMG, sondern erfragt beispielsweise auch Wissen über Projekt- und Geschäftsprozessmanagement, Betriebswirtschaftslehre und Regelwerke bzw. Qualitätsrahmen, wie z. B. Six Sigma, Basel II oder SCOR. Die Pro- und Contra-Argumente zu dieser Zertifizierung stehen auch stellvertretend für andere Zertifikate mit automatisierten Tests ohne Eingangsvoraussetzungen. Der Artikel gibt einen Überblick über dieses neue, wichtige Thema.
oose ist Content-Developer des OCEB-Zertifizierungsprogramms.