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oose Unternehmensblog


oose mit drei Vorträgen auf der W-Jax vertreten

Die W-JAX ist die Konferenz für ganzheitliches technisches Know-how im Java- und Webumfeld. Jedes Jahr im November kommen die besten Experten aus Europa zusammen, um ihr praxiserprobtes Wissen an die Teilnehmer weiterzugeben. Michael Hofmann, Stefan Toth und Stefan Zörner von oose werden vom 07. bis 09. November in München auf der W-Jax über Gruppenphänomene und Scrum sowie über Architekturbewertung und Softwarearchitektur en passant berichten.

In seinem Vortrag „Gruppenphänomene und Scrum“ am 07. November um 9 Uhr wird Michael Hofmann die typischen Gruppenphänomene erläutern. Da Scrum stark auf Teamarbeit setzt, ist es sehr hilfreich, diese zu kennen, um angemessen mit den sich ergebenden Situationen umgehen zu können. In dem Vortrag lernen die Teilnehmer psychologische Phänomene aus der Gruppendynamik sowie angemessene Interventionsmöglichkeiten kennen und schätzen deren Bedeutung auf ein Scrum-Team ein.

Stefan Toth beantwortet am 08. November ab 17.00 Uhr Fragen rund um das Thema Architekturbewertung bei der Arbeit in größeren Projekten und mit mehreren Teams. Er geht gezielt darauf ein, wie man beispielsweise Abhängigkeiten zwischen den Teams reduzieren und antizipieren kann. Oder wie man in diesem Kontext “Big Design Up Front” oder die Festlegung auf ein zentrales Architekturteam verhindert. 

Am 09. November ab 19.45 Uhr wird Stefan Zörner seinen lebendigen Architekturentwurf am Beispiel einer Schach-Engine zeigen. In dieser Session lernen die Teilnehmer, wie sie selbst ein Schachprogramm in Java entwickeln können. Gleichzeitig erfahren sie auf vergnügliche Weise, wie man eine nachvollziehbare, angemessene Softwarearchitektur entwirft, bewertet und festhält. Ein Matt in drei Iterationen.

Bei allen Themen steht bei der W-JAX kompromisslos die Praxisrelevanz im Vordergrund. So auch bei den Vorträgen der oose Innovative Informatik. Weitere Informationen zur Veranstaltung und das gesamte Programm gibt es unter http://jax.de.

Workshop zu Agiler Führung mit oose auf dem Scrum-Day am 27. September

Agile Leadership – das ist der Werkzeugkasten eines Scrum Master. Dazu gehören viele bekannte und grundlegende Kommunikations- und Moderationsfähigkeiten, wie z.B. Aktives Zuhören und Visualisierung. Auf dem diesjährigen Scrum-Day am 27. September um 10.30 Uhr können die Teilnehmer ihr Repertoire um einige weniger bekannte Werkzeuge erweitern. Beim Workshop „Agile Leaderchip“ mit Dr. Michael Hofmann von oose lernen Scrum Master, agile Projektleiter und Linienführungskräfte neue Methoden zum Thema “Agile Führung” kennen und haben die Gelegenheit mit anderen Seminarteilnehmern kollegiale Coaching- und Lernpartnerschaften aufzubauen.

Der Scrum-Day ist eine Scrum Konferenz, die den Schwerpunkt auf die agile Software- und Projektentwicklung mit Srum sowie anderen agilen und lean Ansätzen legt. Nach den großen Erfolgen der vergangenen Scrum Days in Berlin, München und Düsseldorf findet der 5. Scrum-Day am 27. und 28. September 2011 in Darmstadt statt. Eines der Highlights ist die Keynote “How to sell Scrum in your organization” von Ken Schwaber, einem der beiden Erfinder von Scrum.

Weitere Informationen zum Workshop und zum Scrum-Day finden Sie hier.

oose bei Lean-Agile-Scrum-Konferenz

oose zeigt psychologische Phänomene auf der Lean Agile Scrum-Konferenz am 14.9.

Die Lean Agile Scrum Konferenz findet dieses Jahr am 14. September in Zürich statt. Bei der dritten Veranstaltung in Folge werden Praxisberichte „Vom Pilotprojekt zur Unternehmensstrategie“ im Fokus stehen. Die Konferenz wird durch die Fachgruppe “Lean, Agile & Scrum” der SwissICT organisiert und bietet ein interessantes Programm, um den Erfahrungsaustausch innerhalb der Community zu fördern und Brücken zwischen CxO, Managern, Projektleitern, Business Analysten, Entwicklern und Testern zu bauen. Michael Hofmann von oose ist auch vor Ort und wird zum Thema „Psychologie im Gedränge“ referieren. In seinem Vortrag lernen die Teilnehmer psychologische Phänomene aus der Gruppendynamik und deren Bedeutung auf ein Scrum-Team kennen.

Eine Projektorganisation gemäß Scrum setzt stark auf Teamarbeit. Somit ist es hilfreich für eine erfolgreiche Steuerung eines Scrum-Projektes, typische Gruppen-Phänomene zu kennen und Interventionsmöglichkeiten an der Hand zu haben, um angemessen mit den sich ergebenden Situationen umgehen zu können. Arbeiten Menschen in Teams, so zeigen sich regelmäßig verschiedene gruppendynamische Phänomene wie z. B. Teambildungsphasen, eine Risikoverschiebung oder „Group Think“. Michael Hofmann von oose zeigt in seiner Session wichtige Ansatzpunkte für Interventionen in der täglichen Arbeit als Scrum Master. Er setzt aAgile Verfahren seit 2005 ein. Ein zentrales Element seiner Tätigkeit als Trainer und Berater für agiles Projektmanagement bei der oose Innovative Informatik GmbH sind Antworten auf die Fragen nach dem Wie und Warum des Funktionierens agiler Verfahren.

Mehr Informationen zur Veranstaltung sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

oose war auf dem ESE-Kongress

oose war auf dem ESE-Kongress mit dem Vortrag “Hart, aber agil – Agilität trotz starrer Rahmenbedingungen” von Tim Weilkiens vertreten. Einen kurzen Erfahrungsbericht finden Sie in unserem Teamblog.

Agiles Requirements Engineering? Gibt´s das? Was ist das?

Agile Verfahren wie Scrum beinhalten praktisch kaum Requirements-Engineering. Scrum verwendet eine einfache priorisierte Featureliste (Product Backlog genannt) und die wesentliche RE-Techniken sind Benutzergeschichten und die kontinuierliche direkte Kommunikation der Anforderungsbeteiligten. Viel mehr braucht Scrum nicht, damit Projekte erfolgreich laufen. Dies als Requirements-Engineering zu bezeichnen wäre etwas übertrieben. Gibt es also überhaupt ein agiles RE? Und falls ja, was ist agiles RE?

Zu diesen und weiteren Fragen habe ich einen Artikel geschrieben, der jetzt in der aktuellen Ausgabe 08/2010 des ix-Magazins erschienen ist.

Bernd Oestereich

Veränderung von IT-Arbeitskultur durch agile und andere innovative Vorgehensweisen

Von unserem letzten it-camp am 28. Mai gibt es nun einen vierminütigen Film mit Impressionen (siehe eigene Website zum it-camp).
Gleichzeitig stehen der Termin, Ort und das Thema des nächsten it-camps fest: am Freitag den 24.9.2010 treffen wir uns im Gastwerk-Hotel Hamburg zum Thema “Veränderung von IT-Arteitskultur” durch agile und andere innovative Vorgehensweisen.
Agilität, Scrum, Lean, Kanban & Co. haben uns in den letzten Jahren nicht nur andere Abläufe, Rollen, Techniken/Arbeitsweisen und Artefakte gestiftet, sondern bringen uns auch zu einer neuen Unternehmens-, Projekt- und Arbeitskultur, die sich gerade erst abzuzeichnen beginnt. Wohin führt uns diese Reise und welchen Herausforderungen begegnen Unternehmen dabei? Welche neuen und alten Werte stehen sich gegenüber?
Das it-camp ist eine mehrfach jährlich stattfindende ganztägige Veranstaltung zum fachlichen Austausch zu einem Thema. Es startet mit einem inspirierenden Impulsvortrag, der das Veranstaltungsthema unter neuen Blickwinkeln darstellt. Anschließend werden in offenen Arbeitsformaten wie Open Space, World Cafe, Fishbowl u. Ä. die speziellen Fragen und Ideen aller Teilnehmer diskutiert. Dabei treffen alte Hase und Themenexperten, Einsteiger und Quereinsteiger, Manager und Entwickler, Denker und Macher – alle begegnen sich auf gleicher Augenhöhe.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Die Teilnahmegebühr bestimmen Sie selbst. Besuchen Sie unser www.it-camp.de Bernd Oestereich

Erfolgreicher Workshop bei Xing

Gestern habe ich zusammen mit Claudia Schröder einen Workshop für Projektmanager und Scrum-Master der Xing AG geleitet.
Dabei ging es um die Frage, wie man gute (Produkt-) Ideen erkennen und reifen lassen kann, also bspw. welche Techniken und welche persönlichen Befähigungen dabei helfen können, dass aus zarten Ideen kraftvolle Visionen werden, wie aus vielen Ideen die besten herausgefischt werden und welchen Rahmen eine dynamische Organisation hierzu bieten kann.
Für die Workshop-Gestaltung haben wir dabei auf Techniken und Coaching-Ansätze zurückgegriffen, die wir auch oose-intern in ähnlicher Weise öfter anwenden.
Wir freuen uns über einen zufriedenen Kunden, der über uns sagt (natürlich als Referenz auf der eigenen Plattform):
“Ein Seminar rund um den Themenkomplex „Kreativitätstechniken“ und „Ideenfindung“, welches Herr Oesterreich von der Oose GmbH im Juni 2010 für unsere Projektmanager konzipiert und abgehalten hat, hat unsere Erwartungen komplett erfüllt und z.T. weit übertroffen.
Dank der breit aufgestellten Coaches, welche dennoch ein enormes Tiefenwissen mit sich bringen, war es möglich ein speziell auf unsere Bedürfnisse zugeschnittenes Seminar zu bekommen. Das Skillset überschreiten jenes durchschnittlicher Trainer um Längen!
Durch den geschickten Griff in die sehr große Toolbox und sehr gute Moderations-/Mediationstechniken haben wir einen sehr anspruchsvollen, abwechslungsreichen und stets interessanten Workshop in schöner Atmosphäre erlebt.
Der Werbespruch der Oose GmbH: „Wir sind klein, flink und spezialisiert. Und mit gezielter punktueller Unterstützung an der richtigen Stelle bewirken wir große Veränderungen und leisten wichtige Beiträge für Ihren Erfolg.“ trifft zu 100% zu.
Uneingeschränkt zu empfehlen. Herzlichen Dank!”

oose: Scrum Master mit Jeff Sutherland

Pressemitteilung vom 21. April 2010
oose als Mitveranstalter des Workshops „Certified Scrum Master” mit dem Erfinder von Scrum Jeff Sutherland
Hamburg, 21. April 2010. Der Scrum Master ist der Coach für das Team. Seine Aufgabe ist es, den kontinuierlichen Verbesserungsprozess des Teams und der Organisation zu unterstützen, so dass die Organisation produktiver wird. Um dieses Ziel zu erreichen, nutzt und verantwortet er den Scrum-Prozess. Der „geistigen Vater” von Scrum wird am 6. und 7. Mai in München zeigen, wie das funktioniert. Die oose Innovative Informatik GmbH aus Hamburg, ein IT-Beratungsunternehmen spezialisiert auf agile Managementverfahren, bietet die Möglichkeit, Jeff Sutherland zu treffen und „Certified Scrum Master certified by Jeff Sutherland” zu werden. Weitere Informationen stehen unter http://www.oose.de/pm/csm.html bereit.
Der Zertifizierungskurs zum Certified Scrum Master (CSM) mit Jeff Sutherland wird vom 4. bis 5. Mai 2010 in München (www.scrum-day.de) stattfinden. Wer Anfang Mai nicht teilnehmen kann, hat im Oktober noch mal die Chance, eine andere Koryphäe zu treffen. Ken Schwaber, einer der Väter und Mitbegründer von Scrum, wird am 12. bis 13. Oktober in München zu Gast sein und den Workshop „Scrum in Depth (SID)“ der Scrum.org in Deutschland durchführen. Weitere Informationen unter http://www.oose.de/pm/psm.html.
Die oose Innovative Informatik GmbH bietet Ausbildungen und Know-how-Transfer in allen Projektmanagement-Disziplinen – vom Inhalts- und Umfangsmanagement bis zum Vertrags- und Einkaufsmanagement, zum Beispiel nach PMI oder IPMA. oose ist spezialisiert auf agile Managementverfahren. Dazu zählen Erfahrungen mit verschiedensten Ausprägungen gängiger agiler Verfahren wie Scrum, XP oder APM, beispielsweise in der Release und Iterationsplanung, dem Timeboxing, Projekt- und Iterationsretrospektiven, featurebasiertem Planen etc. Weitere Informationen dazu unter http://www.oose.de/pm/ueberblick.html.

Wer kümmert sich denn jetzt? – Nachtrag zum Abendvortrag

In meinem Abendvortrag “Wer kümmert sich denn jetzt? – Rollen und Verantwortung konsensbasiert verteilen” habe ich ein Verfahren vorgestellt, wie selbstorganisierte Teams Aufgaben und Verantwortlichkeiten im Konsens verteilen können – ein Verfahren, das für mich immer wieder zu erstaunlichen Effekten führt: Menschen übernehmen Aufgaben voller Begeisterung, zu denen sie vorher keine Lust hatten. Dafür gibt es keine Garantie, aber zumindest wird sichtbar, welche Bereitschaft für die Erfüllung einer Aufgabe da ist.
Statt viel darüber zu reden, haben wir es in einer Gruppe von 5 Personen vor den restlichen Teilnehmern gleich ausprobiert. Die Aufgabe war von mir vorgegeben: Aufgabe war es, einen Blog-Eintrag über den Abendvortrag zu schreiben und den Artikel innerhalb von 2 Wochen zu veröffentlichen.

Sabine Leretz-Richter hat im Konsens aller Beteiligten in der Gruppe diese Aufgabe übernommen. Nach nur einer Woche hatte sie nicht nur den Artikel geschrieben, sondern ihn auch in ihrem neu aufgesetzten Blog veröffentlicht.
Vielen Dank Sabine und vielen Dank an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer für die spannenden Diskussionen.
Markus Wittwer
P.S. Wer den Vortrag diesmal verpasst hat, kann auch gerne zur SET in die Schweiz kommen.

Agiles BPM (Teil 1): Was nützt agiles BPM?

Als Video:
Seit einigen Jahren bereichern agile Ansätze und Prinzipien die Welt der Softwareentwicklung, im Moment sind es SCRUM, APM, Lean und Kanban. Für mich Grund genug einmal zu schauen, ob agile Ansätze auch für BPM-Projekte nützlich sind und worum es bei agilem BPM überhaupt geht.
Mal ehrlich: wie laufen typische BPM-Projekte ab?
1. erstmal alle Ist-Prozesse aufnehmen und modellieren (Prozessmodellierung)
2. dann die aufgenommenen Prozesse durchdringen und Optimierungsideen aufspüren (Prozessanalyse)
3. anschließend ausgestalten, wie es besser gehen müsste (Prozessdesign).
Dann die so entstandene Soll-Prozessdokumentation über den Zaun werfen und
4. nun auf schnelle, fehlerlose, wunschgemäße Umsetzung hoffen (Prozessumsetzung und –einführung)
und am Ende wundern, warum das Projekt gescheitert ist…
So ein Wasserfall wäre ja gar nicht so schlecht, wenn er die Dynamik des Niagara-Wasserfalls entfalten würde. Leider mutet er in der Praxis aber an, wie ein tröpfelnder Wasserhahn. Und dass solche rein sequenziellen Ansätze selten erfolgreich sind, ist lange bekannt und nachgewiesen. Ich stelle das hier bewusst plakativ dar (und es trifft auf gar keinem Fall für Ihr BPM-Projekt zu), aber so erleben wir es draußen in der Realität.
Stattdessen wissen wir unlängst, wie es besser geht. Agile Ansätze sind dafür konzipiert,

  • die eigene Arbeitsweise flinker und produktiver zu machen
  • Anforderungen stetig und zügig an die bewegliche Marktdynamik anzupassen
  • neue Produkte schneller als die Konkurrenz ins Regal zu legen
  • Entwicklungskosten zu drücken
  • und nicht zuletzt: höhere Qualität zu liefern.

Und das sind doch größtenteils dieselben Ziele wie wir sie mit BPM-Projekten erreichen wollen. Es macht also Sinn, sich zu fragen, ob man Elemente der agilen Softwareentwicklung irgendwie nutzen kann.
Der Gedanke, agile Ansätze für BPM-Projekte zu nutzen wirft allerdings noch etliche Fragen auf. Zum Beispiel:

  • wie passen SCRUM-Rollen und BPM-Rollen zusammen? Entspricht der Process Owner dem Product Owner? Ist der Process Analyst ein SCRUM-Master?
  • Lassen sich agile Praktiken wie Timeboxing auch in der Phase der kontinuierlichen Prozesssteuerung nutzstiftend einsetzen oder sind wir da bereits agil genug?
  • Durch iteratives Vorgehen verändern sich nach jeder Iteration die Prozessschnittstellen. Wie verhindert man, dass sich Fachbereiche immer an neue Prozessabläufe gewöhnen müssen?
  • Agile Ansätze wollen, dass man nach jeder Iteration etwas ausliefert. Das geht doch gar nicht mit komplexen Prozessen, oder doch?

Das sind alles richtig spannende Fragen!
Agiles BPM beantwortet diese und viele andere wichtige Fragen und zeigt auf, wie man erfolgreiche Praktiken, Vorgehen, Prinzipien und anderes wertvolles Gedankengut auf den Kontext der BPM-Welt abbildet. Lassen Sie uns also damit beginnen, den in agilen Ansätzen destillierten Erfahrungsschatz nutzbar zu machen!
Im nächsten Blog-Eintrag dieser Serie geht es darum, ob Agilität und BPM überhaupt zusammen passen.
Schönen Start in die Woche wünscht
Christian Weiss