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oose Unternehmensblog


oose veröffentlicht neue Methode zur Geschäftsprozessanalyse

oose hat eine neue Analysemethode für Geschäftsprozesse namens BizMod entwickelt. Mit BizMod können Geschäftsprozesse mit Hilfe der Business Process Model and Notation (BPMN) und der Unified Modeling Language (UML) beschrieben werden. Die neue Methode zur Geschäftsprozessanalyse nutzt die Sprache BPMN, weil BPMN es erlaubt, den Ablauf eines Prozesses mit allen Finessen zu modellieren. Für eine vollständige Beschreibung werden aber auch Kontext, Produkt-, Organisationsstrukturen etc. benötigt, die nicht Teil der BPMN sind. Dafür gibt es andere Modellierungssprachen, wie zum Beispiel UML. Bei BizMod werden daher BPMN und UML kombiniert, um Prozesse umfassend zu modellieren. Dadurch ermöglicht diese Analysemethode eine konsistente Modellierung von Geschäftsprozessen inklusive Unternehmenskontext, Produktstrukturen und Zuständen, Organisationsstrukturen sowie Rollen. Ein BizMod Plug-In für Magic Draw ist auch in Planung und wird noch diesen Sommer veröffentlicht.

Weitere Informationen zu BizMod stehen unter www.bizmod.de bereit.
Die vollständige Presseinformation finden Sie hier.

BizMod Methode auf der REConf 2011 vorgestellt

Auf der REConf 2011 in München haben wir letzte Woche unsere BizMod-Methode vorgestellt:

BPMN + UML = BIZMOD -> eine Analysemethode für Ihre Geschäftsprozesse

Die BPMN ist im Kommen. Zur Modellierung von Prozessen ist sie unschlagbar. Was aber ist mit Kontext, Fachklassen, Organisationsstrukturen …? Diese Konzepte fehlen in der BPMN, und zwar mit Absicht. Es gibt dafür ja schon Modellierungssprachen: zum Beispiel die gute alte UML. Wie verbindet man nun beides zu einem zusammenhängenden Modell? Diese Frage beantwortet BizMod, die von oose entwickelte Methode zur ganzheitlichen Prozessanalyse mit BPMN und UML. Die Präsentation und weitere Informationen finden Sie auf der Seite www.oose.de/bm/bizmod.html.

Wir sind zur Zeit in der Abstimmung mit Toolherstellern, die ein BizMod Plug-In anbieten werden. Die Freigabe erwarten wir im April. Dazu werden wir dann auch einen Blogeintrag veröffentlichen.

UML von einfach bis komplex

Es wird oft beklagt, dass die UML viel zu umfangreich sei. Dabei wird leicht vergessen, dass es nur eine Sprache ist und man nicht verpflichtet ist, alle Vokabeln anzuwenden. Oder versuchen Sie alle Wörter der deutschen Sprache zu benutzen?
In der aktuellen Ausgabe der dotnetpro (08/2010) zeige ich auf, wie die UML sehr einfach und pragmatisch mit nur wenigen Elementen eingesetzt werden kann. Aber auch was es bedeutet, wenn man mehr Vokabeln der UML verwendet.
Tim Weilkiens: Von einfach bis komplex (dotnetpro – Ausgabe 08/2010)

Dinner for two: BPMN und UML

Unsere BPM-Expertin Andrea Grass hat auf der REConf einen Vortrag zum Thema BPMN und UML gehalten.
Beim abendlichen Vortrag “Dinner for two” fanden sich zur später Stunde etwa 35 Teilnehmer ein, die auch alle bis zum Nachtisch blieben. In lockerer Atmosphäre kamen Rückfragen zum Thema BPMN versus Aktivitätsdiagramm oder wie viel ist eine Prise textuelle Beschreibung in einer Anforderungsspezifikation. Als sehr positiv wurde von den Teilnehmern vor allem die praxiserpobte Kombination aus BPMN und UML gesehen.
Das Rezept:
Man nehme die neue gute BPMN 2, ein paar Diagrammtypen der UML 2 und erschaffe hieraus ein konsistentes Modell. Die Klassen mit Zuständen versehen und vorsichtig unterheben. Wer eine Vorliebe für Service besitzt, kann noch eine Prise SoaML hinzufügen. Verfeinert wird das Ganze mit einem Hauch textueller Beschreibung. Fertig ist die Anforderungsspezifikation.
Die Teilnehmer des Vortrags konnten sich Ihr Rezept sowie erprobte Tipps abholen und wurden zum Gourmet für Anforderungsspezifikationen. Wenn Sie das auch wollen, dann fragen Sie unsere Köchin andrea.grass(at)oose.de.

Vereinfachung der UML

Gemeinsam mit Conrad Bock vom NIST, James Odell, BAE Systems und MEGA habe ich bei der OMG eine Vereinfachung der UML im Bereich der Verhaltensmodellierung vorgeschlagen.
Derzeit hat die UML drei unterschiedliche Verhaltenskonzepte, deren Gemeinsamkeiten von der UML kaum berücksichtigt werden. Hierzu zählen die Aktivitäten, die Zustandsautomaten und die Interaktionen (Sequenzdiagramme). Damit ich Ihnen unseren Vorschlag blogartig kurz vorstellen kann, müssen Sie sich gut anschnallen, da ich direkt in das Metamodell der UML aufsteige.  Wenn Ihnen das zu schnell geht oder wenn Sie mehr Details erfahren möchten, können Sie hier unseren vollständigen Vorschlag inklusiver Einführung und Beispielen nachlesen.
Aktivitäten enthalten Aktionen, Zustandsautomaten Zustände und Interaktionen enthalten wieder Interaktionen. Das allgemeine Konzept, dass ein Verhalten Schritte enthält, ist nicht in der UML abstrahiert. Gleiches gilt für die Beziehung zwischen den Schritten. Aktionen werden mit Kontrollflüssen in eine Reihenfolge gebracht, Zustandsübergänge sind Transitionen und Interaktionen haben eine Ordnungsbeziehung. Das allgemeine Konzept, dass Verhalten ein anderes Verhalten als Vorgänger hat oder während eines anderen Verhaltens ausgeführt wird, ist in der UML nicht berücksichtigt.
Die folgende Abbildung zeigt das verallgemeinerte Verhaltenskonzept:

Unser Vorschlag enthält noch einige weitere Aspekte, die Sie hier nachlesen können.  Diese Ideen fließen mit in die Weiterentwicklung der UML bei der OMG ein.
oose ist direkt an der Entwicklung der UML beteiligt. Wir möchten damit die Interessen der Projekte vertreten und Ihnen erstklassige Informationen liefern. Daher haben wir auch zusätzlich noch eine eigenen Vorschlag zur Verbesserung der UML eingereicht. Sie können unsere Ideen hier finden.
Tim Weilkiens

Startschuss UML 3.0

Heute ist Einsendeschluss für das Request for Information: Future Development of UML. Die Antworten bilden die Basis für die Entscheidung, ob die Entwicklung zur UML 3.0 angestoßen werden soll.
Wenn sich die OMG dafür entscheidet, wird es ein Request for Proposal zur UML 3.0 geben. Dieser enthält auf einer sehr hohen Ebene die Anforderungen, die die neue Version erfüllen muss. Es ist das Lastenheft der UML. Wer sich berufen fühlt, die UML 3.0 zu erarbeiten, kann dies tun und seinen Vorschlag einreichen. In einer Abstimmung wird dann über die endgültige Fassung entschieden.
Keine Panik! Sie müssen jetzt nicht gleich neue Tools kaufen und Seminare buchen. Die UML hat diesen Prozess schon einmal durchlaufen, als die UML 2.0 entwickelt worden ist. Es hat 5 Jahre gedauert, bis die Inhalte fest standen und weitere 2 Jahre bis die UML 2.0 offiziell verabschiedet wurde.
oose hat als aktiver Co-Entwickler der UML auf das Request for Information geantwortet. Neben einigen konkreten Verbesserungsvorschlägen schlagen wir vor, dass sich die UML auf allgemeine Kernkonzepte der Modellierung von Strukturen und Verhalten konzentriert und spezifische Themen wie Softwareentwicklung oder Systementwicklung in standardisierten Profilen definiert werden. Die SysML hat diesen Weg bereits aufgezeigt.
Schreiben Sie mir, wenn Sie mehr zu diesem Thema erfahren möchten: tim.weilkiens(at)oose.de
Tim Weilkiens

OOAD-Buch – neue Auflage

Nach eineinhalb Jahren Arbeit ist es endlich soweit, das “Gelbe Buch” erscheint in einer neuen Auflage, der Titel ist “Analyse und Design mit UML 2.3″. Die 2006er Auflage wird durch die 9. Auflage ersetzt und erscheint im September.
Damit nicht genug, wird auch die “Die UML-Kurzreferenz 2.3 für die Praxis” neu aufgelegt und erscheint im Oktober als 5. Auflage. Sie löst die 4. Auflage von 2005 ab.

UML 2.3 ist fertig

Geschafft! Die neue Version 2.3 der UML ist fertig. Nach vielen Diskussionen stehen nun die Änderungen fest. Jetzt muss nur noch das Spezifikationsdokument aufbereitet und einige Absegnungen diverser Gremien durchlaufen werden. Dann wird die UML 2.3 offiziell freigegeben.
Falls Sie schon innerlich zusammenzucken, dass jetzt neue Tools notwendig sind, Sie sich oder Ihre Mitarbeiter neu schulen müssen oder Sie Ihre Entwicklungsprozesse anpassen müssen, kann ich Sie beruhigen. Die meisten Änderungen spielen sich hinter den Kulissen aus Sicht des gemeinen Modellierers ab. Es sind Bugfixes am Metamodell oder Schärfungen der Semantik von Modellelementen im Spezifikationsdokument der UML.
Eine direkt sichtbare Änderung ist die Möglichkeit, dass Ports konjugiert werden können. Die Klasse B in der Abbildung hat denselben Porttyp wie Klasse A, aber die Schnittstelle wird von B eingefordert und von A angeboten. Bisher hätte man für Klasse B einen neuen Porttyp definieren müssen.

Demnächst startet im normalen Standardisierungsprozess die Arbeiten an der UML 2.4. Spannend ist die aktuelle Initiative, die UML grundlegend zu überdenken und die UML 3.0 zu entwickeln.
Sie haben Fragen oder Diskussionsbedarf? oose ist unmittelbar an der Entwicklung der UML beteiligt. Ich freue mich auf Ihre Nachricht: tim.weilkiens(at)oose.de
Tim Weilkiens

Modelle austauschen (MIWG)

Nahezu jeder Modellierer hat früher oder später den Wunsch, seine Modelle auszutauschen. Sei es, um nach ersten negativen Erfahrungen ein anderes Modellierungswerkzeug zu verwenden, oder um in anderen Anwendungen auf die Modellinformationen zuzugreifen, z.B. Anforderungs-, Simulations- oder Analysewerkzeuge.
Die Standards SysML und UML basieren auf XMI. Ein XML-Standard, der den problemlosen Austausch von Modellen verspricht. Problemlos? Wenn Sie den Weg in Ihrem Projekt erfolgreich beschritten haben, melden Sie sich bitte bei mir (tim.weilkiens(at)oose.de).
Die OMG hat die Model Interchange Working Group (MIWG) ins Leben gerufen, um die Theorie des Modellaustauschs in eine brauchbare Praxis zu überführen. Betrachtet wird der Modellaustausch auf Basis von MOF und XMI, den Basisformaten der OMG-Modellsprachen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf SysML, UML und UPDM (Unified Profile for DoDaF/MODAF).
In der MIWG sind hauptsächlich Toolhersteller aktiv. Das ist wichtig, da sie die Interoperabilität unterstützen und umsetzen müssen, damit aus der Theorie auch Praxis wird.
Neben den Toolherstellern sind auch Vertreter anderer Industrien Mitglied in der MIWG. Hierzu zählt auch oose. Wir bringen unsere Erfahrungen mit ein und können so unseren Kunden zukunftssichere Lösungen und Informationen aus erster Hand bieten.
Wenn Sie das Thema der Interoperabilität von Modellen auch beschäftigt, können Sie mit mir in der Xing-Gruppe syng im Interoperabilitätsforum darüber diskutieren: http://www.xing.com/net/syng. Oder schicken Sie mir direkt eine E-Mail (tim.weilkiens(at)oose.de).
Tim Weilkiens

Unsere Vorträge auf der JAX 2009