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Die Lesestoffvermittlungsgemeinde

24. Februar 2012

Vor einiger Zeit hatte ich ja schon mal an einer Blogparade teilgenommen. Seit ein paar Wochen bin ich nun Teilnehmer einer Leseparade.

Wir sind eine Gruppe aus dem Umfeld des Hamburger Betahauses und sammeln in unserem Kreis jede Woche Leseempfehlungen, die dann reihum jeweils einer von uns gesammelt bloggt. Das heißt, jede Woche stehen die Leseempfehlungen auf einem anderen Blog. Heute bin ich dran. Was genau eine Leseparade ist und die Liste der vergangenen Paraden findet sich bei Die Geburt der Leseparade.

Mut zum Risiko

Waschmaschine

Foto von Brasil2

Wenn Rittner das Projekt jetzt angeht, werden Misserfolge die Regel und nicht die Ausnahme sein. Es braucht Ausdauer, die starke Unterstützung der Geschäftsleitung und der Mitarbeiter. Grundsätzlich gilt: Nicht alles, was gewagt wird, gelingt. Aber alles, was gelingt, wurde einmal gewagt.

Ein wirklich lesenswerter kleiner Innovations-Krimi den Autor Jens-Uwe Meyer hier zusammengeschrieben hat. Wahrscheinlich liegt es an seiner Vergangenheit als Polizei-Kommissar auf der Hamburger Davidswache, dass er die kritischen Momente im Innovationsmanagement so treffend einfängt.

Fundstelle Harvard Business Manager gelesen von Jörn Hendrik Ast.

Seven Innovations Changing The Way The World Learns

Foto von Zawezome: http://www.flickr.com/photos/_lovenothing/3772984885/

An Atlanta teacher made headlines earlier this year for using Angry Birds to teach physics, and that was just the beginning when it came to gaming in schools.

Ein Lesestück, das mal anders aufgebaut ist: Thesen zur Innovation von Lernen zentrieren sich um illustrierende Bilder, anstatt eines Textes, der durch Bilder illustriert wird. Der Fokus liegt auf einem Sammelsurium von einigen interessanten Links zu neuen Herangehensweisen in der Bildung.

Fundstelle StumbleUpon gelesen von Frauke Peter.

Sie laufen und laufen und laufen

Läufer

Foto von shaggy359: http://www.flickr.com/photos/12495774@N02/2416501724/

Heute habe ich trotz Asthma eine leistungsfähigere Lunge als die meisten gesunden Frauen in meinem Alter”, freut sich Marathonläuferin Franziska Tschudi über ihre Leistung.

Sportlicher Erfolg wird immer gerne mit beruflichem Status verknüpft. Mich faszinieren an diesem Text weniger die erfolgreichen Manager, die nebem einem 14-Stunden-Tag noch Zeit für eine Einheit Marathontraining finden, sondern stinknormale Menschen, die durch Sport und Laufen Lebensqualität gewinnen. Zu oft wird der Sport auf Wettbewerbe reduziert. Dabei weiß die WHO, dass schon 15 Minuten Sport die Lebenserwartung um satte drei Jahre steigern. Davon profitiert in zunehmenden Maße auch die sportverbundene Industrie, die allein in Deutschland auf einen Umsatz von knapp 80 Milliarden Euro kommt. Zum Vergleich: Der medial so aufmerksamstarke Profisport kommt “nur” auf neun Milliarden Euro.

Funstelle Finanztreff gelesen von Jan C. Rode.

Was wir am Ende des Lebens bereuen

Rose am Krankenbett

Foto von ClaudiaD

Es ist wichtig, zu versuchen, wenigstens ein paar Träume wertzuschätzen und umzusetzen. Wenn die Gesundheit verloren geht, ist es zu spät! Gesundheit bedeutet eine Freiheit, die nur wenige wertschätzen, bevor sie sie verloren haben.

Die Krankenschwester Bronnie Ware, die viele Patienten in deren letzten Lebenswochen begleitet hat, hat Einsichten darin gewonnen, was Menschen bereuen, wenn sie auf dem Sterbebett auf ihr Leben zurückblicken. Fünf unerfüllte Wünsche hat sie besonders häufig gehört, sie betreffen eigentlich ganz banale Entscheidungen. Wir, die viele dieser Entscheidungen noch treffen können, haben die Chance, uns von ihren Einsichten und Ratschlägen berühren zu lassen.

Fundstelle Die Kunst des Alterns gelesen von Bernd Oestereich.

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