Ähnlichkeitsbeziehung

Zustandsdiagramm

Ein Zustandsdiagramm zeigt eine Folge von Zuständen, die ein Objekt im Laufe seines Lebens einnehmen kann und aufgrund welcher Stimuli Zustandsänderungen stattfinden. Ein Zustandsdiagramm beschreibt eine hypothetische Maschine (Endlicher Automat), die sich zu jedem Zeitpunkt in einer Menge endlicher Zustände befindet. Sie besteht aus:

  • einer endlichen, nicht-leeren Menge von Zuständen
  • einer endlichen, nicht-leeren Menge von Eingabesymbolen (Ereignissen)
  • Funktionen, die den Übergang von einem Zustand in den nächsten beschreiben
  • einen Anfangszustand
  • einer Menge von Endzuständen

Zustand

Ein Zustand ist eine benannte Abstraktion (Zusammenfassung) der möglichen Attributwerte eines Objektes. Ein Zustand gehört zu genau einer Klasse und stellt eine Abstraktion bzw. Zusammenfassung einer Menge von möglichen Attributwerten dar, welche die Objekte dieser Klasse einnehmen können. In der UML ist ein Zustand eine Situation im Leben eines Objektes, während der eine bestimmte Bedingung erfüllt ist, Aktivitäten ausgeführt werden oder auf ein Ereignis gewartet wird.

Zusicherung

Eine Zusicherung ist ein Ausdruck, der die möglichen Inhalte, Zustände oder die Semantik eines Modellelementes einschränkt und der stets erfüllt sein muß. Bei dem Ausdruck kann es sich um ein Stereotyp oder Eigenschaftswert handeln, um eine freie Formulierung oder einen OCL-Ausdruck. Zusicherungen in Form reiner boolescher Ausdrücke werden auch Assertions genannt.

Verteilungsdiagramm

Verfeinerungsbeziehung

Verfeinerungsbeziehungen sind Beziehungen zwischen gleichartigen Elementen unterschiedlichen Detaillierungs- bzw. Spezifikationsgrades. Verfeinerungsbeziehungen sind Stereotypisierungen von Abhängigkeitsbeziehung.

Verantwortlichkeitsbereich

Durch Linien getrennte Bereiche in Aktivitätsdiagramm, die die Verantwortlichkeit der im Diagramm enthaltenen Elemente beschreiben.

Untermengenzusicherung

Eine Zusicherung bzw. Abhängigkeit zwischen zwei Assoziationen. Die Elemente (Objektverbindungen) der einen Assoziation müssen Teil der Elemente der anderen Assoziation sein.

Unified Modeling Language

Unidirektionale Assoziation