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[ARE] Agiles Requirements Engineering

Die richtigen Anforderungen zu erheben, sie geeignet vorzuhalten und sie zum rechten Zeitpunkt umzusetzen, ist entscheidend für die erfolgreiche Systementwicklung. Agiles Vorgehen eröffnet neue Möglichkeiten und Chancen, bietet aber auch neue Herausforderungen, die entsprechend adressiert werden müssen. In diesem Seminar lernen Sie mit diesen Herausforderungen richtig umzugehen: Wie werden Anforderungen agil erhoben? Wann braucht man Stories, Use Cases oder Features und wie schärft und priorisiert man sie? Was können Story Maps leisten? Auf welcher Basis kann agile Projektplanung erfolgen und wie kann man in agilen Teams, auf dieser Basis, effektiv zusammenarbeiten?


Termine und Preise hier
Überblick
Zielgruppe und Vorkenntnisse Vorkenntnisse: Grundlagen von agilen Vorgehen, grundlegende Kenntnisse im Requirements Engineering.

Software-Entwickler, Analysten, Projektverantwortliche agiler Teams, die ihr Anforderungsmanagement sinnvoll aufstellen wollen. Erfahrene Requirements-Ingenieure, die ihr Wissen im agilen Bereich erweitern wollen.
Dauer 3 Tag(e)
Varianten  
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Detaillierte Seminarbeschreibung
Agiles Vorgehen eröffnet neue Möglichkeiten, bietet aber auch neue Herausforderungen, die entsprechend adressiert werden müssen. Dabei ist eine abgestimmte Requirements-Engineering-Methodik ein entscheidender Faktor für die erfolgreiche Systementwicklung.

Auch wenn eine gute Theorie dadurch entsteht, zunächst vom einfachsten Fall auszugehen, muss irgendwann der Punkt kommen, an dem man weiterführende Lösungen hinzufügt. An diesem Punkt steht die Entwicklung rund um agile Vorgehen momentan und erfährt von allen Seiten Erweiterungen, neue Lösungsansätze, Techniken und Methoden. In diesem Seminar lernen Sie, mit dieser Vielfalt richtig umzugehen: Wie werden Anforderungen agil erhoben? Wann braucht man Stories, Use Cases oder Features und wie schärft und priorisiert man sie? Was können Story Maps leisten? Wie lassen sich wichtige Techniken des Requirements-Engineering agil kombinieren? Auf welcher Basis kann agile Projektplanung erfolgen?

Die Inhalte sind auf die Bedürfnisse von agilen Projekten zugeschnitten und bieten auch für eingespielte Teams die Möglichkeit, sich mit Anforderungen sinnvoll auseinanderzusetzen. Wie eine von oose durchgeführte und durch PMI und GPM unterstützte Studie aber zeigte, sind auch in klassisch durchgeführten Projekten einzeln eingesetzte agile Techniken sinnvoll und wertvoll. Ihr bestehendes Wissen aus klassischem Requirements Engineering erfährt in diesem Seminar folglich eine sinnvolle Erweiterung und eröffnet die Möglichkeit zur entscheidenden Verbesserung.

Inhalte

Einführung

Zu Beginn des Seminars werden die Werte agiler Softwareentwicklung vorgestellt und den Zielen des klassischen Requirements Engineering gegenübergestellt - inwieweit passt das zusammen, wo ergeben sich Widersprüche und Reibungspunkte?

Ziele und Abgrenzung

Am Beginn eines Projekts sollten sich die Beteiligten über die grundsätzlichen Ziele, die sie erreichen wollen, verständigen. Es werden Techniken vorgestellt, die Kunden und Projektteam dabei unterstützen. Weiterhin werden Methoden eingeführt, um den Kontext des zu entwickelnden Systems abzugrenzen.

Erhebung von Anforderungen

In agilen Projekten werden Anforderungen häufig mit Hilfe von Benutzergeschichten beschrieben. Diese Technik wird hier der etablierten Technik der Anwendungsfälle gegenübergestellt. Außerdem wird eine neue Methode eingeführt, welche die Nachteile der Benutzergeschichten zu kompensieren versucht: die Story Maps. Diese eröffnen den Blick aufs Ganze und ermöglichen, die einzelnen Anforderungen wieder in einen Gesamtzusammenhang zu stellen. Ergänzend werden passende Fragetechniken vorgestellt.

Die Zwecke des Requirements Engineering

Wozu dient Requirements Engineering eigentlich? Es geht dabei natürlich darum, die Anforderungen zu erheben - und zu verstehen! Dabei sollte auch beachtet werden, wer mit den Ergebnissen weiterarbeiten wird: Entwickler, Projektmanager, Architekten, Designer, Tester etc. Deren Bedürfnisse sind nicht deckungsgleich. Wer erwartet welche Ergebnisse vom Requirements Engineering?

Requirements Engineering und Projektmanagement: Releases und Iterationen schneiden

Auf der Grundlage des zu erwartenden Umfangs des Systems und der Rahmenbedingungen wie Zeit und Budget werden die Lieferungen, d.h. die Releases, geschnitten. Dies geschieht zwar in der Verantwortung des Projektmanagements, aber ohne Unterstützung des Requirements Engineering sind keine sinnvollen Ergebnisse zu erwarten.

Requirements Engineering und Architektur: Qualitative Anforderungen

Für den grundsätzlichen Aufbau des Systems ist der Architekt verantwortlich. Aber er wird seine Aufgabe nur gut lösen können, wenn er die Anforderungen kennt, wobei manche Anforderungen für den Architekten wichtiger sind als andere. Wie kann das Requirements Engineering den Architekten unterstützen?

Requirements Engineering und Entwicklung: funktionale Anforderungen

Schließlich muss die Entwicklung die Anforderungen umsetzen. Spätestens bei der Planung einer Iteration müssen dazu Arbeitspakete aus den Anforderungen abgeleitet werden. Auch diese Aufgabe kann das Requirements Engineering erleichtern.

Agiles und klassisches Requirements Engineering

Zum Abschluss werden die Methoden und Aufgaben des klassischen Requirements Engineering noch einmal mit der hier entwickelten agilen Variante verglichen: Welche Ziele und Aufgaben haben Bestand? Von welchen können wir uns hier verabschieden? Welche Anpassungen sind notwendig?

Qualität
Dozenten

Sie profitieren von der langjährigen praktischen Erfahrung unserer Trainer. Im Bereich der Softwareentwicklung verfügen alle unsere Trainer über mehrjährige Berufserfahrung in verschiedenen Funktionen, u.a. als Projektleiter, Coach und Entwickler. Unsere Trainer sind ca. 50 Prozent ihrer Arbeitszeit in Projekten tätig, sodass sie den Kontakt zur Realität und Projektpraxis haben und wissen, wovon sie reden.

Viele unserer Trainer sind bekannte Buchautoren, arbeiten in regionalen und bundesweiten Arbeitsgruppen mit, sind Sprecher auf wichtigen Kongressen und erhalten regelmäßig professionelle Supervision.

Konzept

Das Seminar enthält viele Workshop-Bestandteile, so dass Sie Gelegenheit haben, wichtige Seminarinhalte unmittelbar in Übungen und Gruppenarbeit auszuprobieren und anzuwenden.

Soweit möglich sind selbstgesteuerte und eigenverantwortliche Lernprozesse integriert. Das Seminar bekommt so eine nachhaltige Wirkung. Auch soziale und kommunikative Aspekte der Softwareentwicklung werden praktiziert - nicht alleine durch Gruppen- und Teamarbeit, sondern durch weitere spezielle Übungs- und Lernkonzepte.

Unsere Trainer konzipieren oder überarbeiten die Trainingsunterlagen und -konzepte als Team, wir verwenden keine gekauften oder lizenzierten Unterlagen oder Konzepte.

Anhand eines einfachen aber durchgängigen Anwendungsbeispiels wird der Seminarinhalt exemplarisch durch die Teilnehmer nachvollzogen.

Das Seminarkonzept wird regelmäßig didaktisch und inhaltlich überarbeitet und berücksichtigt die Erfahrungen und Rückmeldungen von zahlreichen Seminaren und Coaching-Einsätzen der vergangenen Jahre. Die Seminarinhalte werden mehrmals jährlich aktualisiert.

Zusatzunterlagen
Organisatorisches
Durchführung

Genaue Seminarzeiten entnehmen Sie bitte Ihrer Anmeldebestätigung oder erfragen Sie bitte im Sekretariat.

Wiederholungen Dieses Seminar können Sie bis zu zweimal kostenlos wiederholen (siehe AGB).
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