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| Vorbereitungsseminar und Zertifizierung zum Certified Professional for Requirements Engineering (CPRE) |
| Workshop: Retrospektiven - der Schlüssel zu reiferen Entwicklungsorganisationen |
Anforderungen und Agilität

Der Umgang mit Anforderungen hat sich mit dem Einzug agiler Vorgehensweisen spürbar verändert. Requirements, Use Cases und Anforderungslisten haben sich abhängig vom jeweiligen Anwendungsgebiet als unpassend erwiesen und mit Story Maps, User Stories und Product Backlogs leistungsfähigere Alternativen bekommen.
Die Errungenschaften des klassisches Requirements Engineering sind also weiterhin wertvoll, denn entscheidend ist, verschiedene Praktiken (egal ob agil oder nicht) zielgenau dort einzusetzen, wo sie ihre Stärken am besten entfesseln.
Praktiken des traditionellen Requirements Engineerings sind dort stark, wo ein Problem gut durch Strukturieren und Vorausdenken lösbar ist. Sie liefern wichtige Antworten zu Fragen nach Abstraktion, Granularität und Versionierung. Sie beinhalten Techniken zur Wahrung von Konsistenz und Vollständigkeit sowie Best Practices zur Erhebung von Anforderungen.
Komplexe und dynamische Projekte hingegen entziehen sich der Planbarkeit. Genau dort entwickeln agile Praktiken ihre Stärken. Sie schaffen neue Rollenverständnisse und etablieren so eine andere Form der Zusammenarbeit.
Für uns besteht hier die geschickte Synthese darin, Neues und Bewährtes so zu kombinieren, dass beide Herangehensweisen voneinander lernen können. Dazu tragen wir bei:
- Erkennen und unterscheiden, wann welche Herangehensweise die effizienteste ist
- Rollenverständnis von Scrum Master, Product Owner und Teammitgliedern schärfen
- Widersprüchliche Erwartungen von Stakeholder in das agile Vorgehen integrieren
- Analytikern, Anforderungsmanagern und Projektleitern aufzeigen, was sie in agilen Projekten beitragen können

