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Selbstorganisation von IT-Teams

Zentral geführte Projekte, in denen die Projektleiter den Mitarbeitenden nicht nur sagen, was sie zu tun haben, also Ziele setzen, sondern ihnen auch noch vorgeben, wie sie diese Ziele zu erreichen haben, führen geradewegs in die Havarie. Hinzu kommt, dass diese Vorgehensweise nicht skaliert, also bei wachsenden Teams versagt.

Die hohe Dynamik und Komplexität heutiger Projekte erfordert es, dass die Mitarbeiter weitgehend eigenständig arbeiten, weil alles andere viel zu viel Zeit und Aufwand kosten würde (z. B. detaillierte Vorabanalysen). Deswegen müssen viel mehr Entscheidungen an der Basis getroffen werden und die Projektführung sorgt für die dafür hilfreichen Rahmenbedingungen.

Vorgehensmodelle helfen zwar bei der Bewältigung bekannter und ähnlich wiederkehrender Aufgaben - bei einer hohen Zahl von Überraschungen, unerwarteten Situationen und dem damit verbundenem Entscheidungsdruck in heutigen Projekten versagen sie. Scrum und andere agile Modelle helfen dabei durch entsprechende Rahmenwerke.

Selbstorganisation bedeutet Übernahme von Verantwortung und stellt höhere Ansprüche an alle Projektmitglieder. Dazu müssen die Mitglieder eines Teams

  • sich auf gemeinsame Ziele einigen und verpflichten,
  • die Zusammenarbeit im Team festlegen,
  • gegebene Rahmenbedingungen und Einschränkungen konstruktiv akzeptieren,
  • konstruktiv Feedback geben und empfangen,
  • in regelmäßigen Retrospektiven über die eigene Arbeit reflektieren und daraus lernen,
  • selbst kreativ nach Lösungen suchen und
  • für die Akzeptanz von Entscheidungen sorgen.

oose sagt...

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