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Mobil agil

19. Mai 2011

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Ich habe mich diese Woche mit den Gründern Jörg Pechau und Stefan Matthias Aust des Unternehmens ICNH getroffen. Sie sind spezialisiert auf die Entwicklung und Beratung mobiler Anwendungen. Bisher habe ich diese Welt nur durch die Brille des gemeinen Smartphones-Anwenders gesehen und mich an Apps erfreut oder mich über sie geärgert. Den Blick hinter die Kulissen fand ich sehr spannend und hat mich in vielen Punkten bestätigt.

Ich habe erfahren, dass agiles Vorgehen und interdisziplinäre Teams für eine ernsthafte Entwicklung mobiler Anwendungen unabdingbar sind. Es ist nicht ausreichend, dass die Softwareentwickler lernen, wie man eine Android- oder iOS-Anwendung programmiert. Zu einer guten Entwicklung gehört auch, dass sich das Projektmanagement und die Analysten auf die speziellen Anforderungen einstellen. Eine mobile Anwendung kann nicht einfach auf dem Papier geplant und dann umgesetzt werden. Es bedarf einer frühen Einbindung der Interaktionsdesigner, die eng mit den Analysten zusammenarbeiten bzw. werden gleich beide Rollen durch eine Person ausgeführt. Der Kunde muss frühzeitig die Anwendung in den Händen halten können, um Feedback geben zu können. Noch so gute Pläne auf dem Papier schwinden, wenn man sie in der Anwendung sieht, insbesondere da die Handhabung mobiler Anwendungen sehr speziell ist.

Ich beschäftige mich viel mit Agilität und interdisziplinären Teams. Daher ist dieses Vorgehen für mich grundsätzlich nicht neu. Es sind alles Eigenschaften, die auch für „normale“ Software oder für ganze Systeme gelten. Mobile Anwendungen bringen es aber sehr schön auf den Punkt. Ich freue mich auf weiteren spannenden Austausch mit Jörg und Stefan.


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2 Antworten zu “Mobil agil”

  1. Guido Zockoll sagt:

    Hallo Tim,

    „Es bedarf einer frühen Einbindung der Interaktionsdesigner, die eng mit den Analysten zusammenarbeiten bzw. werden gleich beide Rollen durch eine Person ausgeführt. Der Kunde muss frühzeitig die Anwendung in den Händen halten können, um Feedback geben zu können.“

    Wieso soll das nur für Mobile Apps gelten? Gilt das nicht für jede Anwendung, die eine Benutzeroberfläche hat? Oder wieso hat der Punkt mehr Priorität bei Mobile Apps?

  2. Tim sagt:

    Hallo Guido,

    über Deinen Punkt bin ich beim Schreiben des Blogeintrags auch schon gestolpert und denke seitdem darüber nach.

    Die zitierte Aussage gilt auch für jede andere Anwendung, ist aber für mobile Applikationen bedeutender, da etliche, neue Benutzungskonzepte eingesetzt werden und die Erfahrung/Vorstellung dazu fehlt. Das wird sich vermutlich mit der Zeit relativieren. Das man mit dem Finger über den Bildschirm wischen kann, um zu blättern, ist inzwischen schon geläufig(?).

    Ein anderer Punkt ist meiner Meinung nach, dass die Interaktion bei mobilen Anwendungen deutlich wichtiger ist als bei gewöhnlichen Anwendungen.

    @Jörg, @Stefan von ICNH: Wie ist eure Meinung hierzu?

    Viele Grüße,

    Tim

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