Aktivität

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Systemerstellung.Subsysteme

A-26 Dialog spezifizieren

Die einzelnen Elemente einer Gruppe fachlich zusammengehörender Dialogelemente werden detailliert spezifiziert.

Aktivität muss nicht durchgeführt werden in Entwurf-/Architekturphase (Startphase) (Iterative Aktivität)
Aktivität muss durchgeführt werden in Konstruktionsphase (Hauptphase) (Iterative Aktivität)


Ein Dialog ist die Zusammenfassung einer Menge von Dialogelementen (Eingabefelder, Schaltflächen etc.) zu einer Gruppe. Die zusammengefassten Elemente stehen dabei fachlich meistens in einem engen Zusammenhang und werden vorwiegend gemeinsam betrachtet.

Um Dialoge oder Dialogelemente abzuleiten, wird bei einem Ablaufmodell systematisch untersucht, wann ein Dialog oder Dialogelement benötigt wird, soweit dies nicht bereits schon in einer vorherigen Aktivität Systemanwendungsfall detaillieren geschehen ist. Fachlich oder durch den Kontext des Ablaufes zusammenhängende Dialogelemente (z.B. die Einzelfelder zu einer Anschrift) werden identifiziert und benannt. Diese Informationen werden als Bemerkung bzw. Anhang zu den Systemanwendungsfällen oder in einer separaten Liste festgehalten. Die notwendigen Dialogelemente (Felder, Schaltflächen u.Ä.) werden mit einem Namen versehen. Soweit möglich, werden die Elemente auch zu Gruppen (die dann auch einen Namen erhalten) zugeordnet. Die einzelnen Elemente einer Gruppe fachlich zusammengehörender Dialogelemente werden detailliert spezifiziert.


Jeder Dialog kann wie folgt essenziell dokumentiert werden:

Wurden die Dialoge bereits in einer vorherigen Aktivität identifiziert und essenziell dokumentiert Systemanwendungsfall detaillieren werden die vorhandenen Dialogelemente detailliert spezifiziert.

Für jedes Element wird festgelegt: Sofern die einzelnen Details nicht bekannt sind, werden einfach Annahmen getroffen oder Standardwerte eingesetzt. Dies ist dann als Bemerkung zu notieren.

Die Spezifikationen der Dialogkomponenten werden ggf. als Anhang zu den Systemanwendungsfällen verwaltet.


Begründung:

Für die Kommunikation und Abstimmung mit Anwendern und den Fachabteilungen sind Dialogentwürfe von elementarer Bedeutung. Deswegen sind sie so schnell wie möglich zu konkretisieren. Die Kompensation von Informationslücken durch willkürliche bzw. Standardannahmen ist wegen der direkten Anwenderrückmeldung relativ unkritisch.

Auslöser:

Vorbedingung:

Die Konsolidierung aller identifizierten und essentiellen beschriebenen Dialoge wurde durch die Arbeitsauftragverantwortlichen untereinander oder durch den fachlichen Architekt durchgeführt.

Unterlagen:

E-38 Ablauf-/Aktivitätsdiagramm

Gegenbedingung:

Ergebnisse:

E-45 Dialogkomponentenspezifikation
E-66 Dialogprototyp
E-7 Fachliches Glossar

Besond. Hilfsmittel:


GUI-Prototyp Builder
Textverarbeitung
Wiki

Verantwortlicher:

projektintern.SystemanalytikerIn

Beteiligte:

1 projektintern.DialogentwicklerIn

Nachfolg. [Beding.]:

A-187 Technisches Architekturmodell definieren
A-95 Projektexterne Anforderungen identifizieren und spezifizieren

OEP - Object Engineering Process, v3.0, 06.11.2006 11:04:41, Copyright © 2006 by oose Innovative Informatik eG