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Systemerstellung.Subsysteme

A-165 Primitive Datentypen identifizieren

Allgemeine Datentypen werden identifiziert und danach berurteilt, ob sie projektspezifisch oder Projekt übergreifend (Wiederverwendung) zu verwenden sind.

Aktivität muss durchgeführt werden in Entwurf-/Architekturphase (Startphase) (Begleitende Aktivität)
Aktivität muss durchgeführt werden in Konstruktionsphase (Hauptphase) (Begleitende Aktivität)


Mit primitiven Datentypen sind hier nicht solche gemeint, die bereits durch die Programmiersprache und Entwicklungsumgebung bereitgestellt werden, sondern solche, die ähnlich wie diese zu behandeln sind, jedoch unternehmens- oder projektspezifisch sind.

Primitive Datentypen fassen Basisfunktionalität zusammen, die in verschiedenen Kontexten verwendet werden kann, beispielsweise Datumsmenge, Adresse oder Gemeindeschlüssel. Verantwortlichkeiten, Attribute und Methoden dieser Datentypen werden wie bei üblichen Klassen festgelegt und in der Im-plementierungsklasse festgehalten. Es ist zu beachten, dass primitive Datentypen nur andere primitive Datentypen und Aufzählungstypen nutzen dürfen.

Für jeden primitiven Datentyp ist zu entscheiden, ob er fachlich eine enge Projektbindung besitzt, d.h. wahrscheinlich nicht in anderen Projekten und fachlichen Kontexten (wieder-)verwendbar ist, oder ob der Datentyp projektneutral ist, d.h. eine spätere Wiederverwendung wahrscheinlich erscheint.

Projektspezifische Datentypen werden ganz normal innerhalb des Projektes entwickelt.

Wiederverwendbare primitive Datentypen werden von der zentralen Architekturgruppe realisiert und bereitgestellt. In besonderen Fällen werden auch solche Datentypen innerhalb des Projektes entwickelt, jedoch noch während der Projektlaufzeit an die zentrale Architekturgruppe übergeben. Die Datentypspezifikation ist gleichzeitig auch der Auftrag an die zentrale Architekturgruppe.

Primitive Datentypen unterscheiden sich von sonstigen Objekten dadurch, dass sie per Wert und nicht per Referenz weitergeleitet werden. Entsprechend werden sie meist so realisiert, dass der Wert eines Objektes nicht geändert werden kann. Primitive Datentypobjekte werden selber nicht persistent gespeichert, sondern nur als Attribute von Entity-Klassen.


Begründung:

Auslöser:

Vorbedingung:

Unterlagen:

E-115 Geschäftsklassenmodell

Gegenbedingung:

Ergebnisse:

E-118 Datentypspezifikation

Besond. Hilfsmittel:


Verantwortlicher:

projektintern.SystemanalytikerIn

Beteiligte:

projektintern.AnwendungsentwicklerIn
projektintern.FachlicheR ArchitektIn
projektintern.TechnischeR ArchitektIn

Nachfolg. [Beding.]:

A-55 Entwicklung globaler Dienste und Klassen [Folgeaktivität wird außerhalb des Projektes durchgeführt.]

OEP - Object Engineering Process, v3.0, 06.11.2006 11:04:44, Copyright © 2006 by oose Innovative Informatik eG