Aktivität

[Eigene Ergänzungen/Erfahrungen bearbeiten]

Systemerstellung.Fachliche Architektur

A-68 Interaktionsmodelle erstellen

Die in den Anwendungsfallbeschreibungen dargestellten Standardabläufe werden mit Hilfe von Sequenzdiagrammen exemplarisch untersucht und die Eignung des Klassenentwurfs hierzu überprüft.

Aktivität muss nicht durchgeführt werden in Entwurf-/Architekturphase (Startphase) (Iterative Aktivität) (bedarfsweise)
Aktivität muss nicht durchgeführt werden in Konstruktionsphase (Hauptphase) (Iterative Aktivität) (bedarfsweise)


Anwendungsfallbeschreibungen repräsentieren eine textuelle Beschreibung eines Standardablaufes, erweitert um Ausnahmen und Fehlersituationen. Aktivitätsdiagramme beschreiben darüber hinaus mögliche Nebenläufigkeiten, Bedingungen, Sprünge und Wiederholungen.

Der Standardablauf eines jeden Systemanwendungsfalles soll nun mit Hilfe jeweils eines Sequenzdiagramms näher untersucht und formal beschrieben werden. Dabei wird der notwendige konkrete Nachrichtenverkehr zwischen den beteiligten Objekten identifiziert.

Im Gegensatz zu den Aktivitätsdiagrammen wird zwar nur einer von vielen möglichen Abläufen betrachtet, dieser jedoch detaillierter im Hinblick auf seine Umsetzung, d.h., es werden Klassen und ihre Operationen betrachtet, die zur Unterstützung des Ablaufes notwendig bzw. sinnvoll sind.

In bestimmten Fällen und für bestimmte Personen ist die Erstellung eines Sequenzdiagramms einfacher als die eines Aktivitätsdiagramms. Somit dient die Erstellung von Sequenzdiagrammen dem besseren Einstieg in die Aktivitätsmodellierung oder auch ihrer exemplarischen Überprüfung. Anstelle von Sequenzdiagrammen können auch Kollaborationsdiagramme verwendet werden. Ggf. müssen hierzu weitere fachliche Informationen eingeholt oder Annahmen getroffen werden.

Über die vorhandenen Klassen und ihre Verantwortlichkeiten sind Annahmen zu treffen bzw. Klassen und ihre Verantwortlichkeiten werden hier identifiziert.

Ggf. werden Widersprüche, Lücken und neue offene Fragen in den Anwendungsfallbeschreibungen entdeckt. Diese sind dann in die Anwendungsfallbeschreibungen einzuarbeiten bzw. dort zu dokumentieren.

Sequenz- und Kommunikationsdiagramme sollten, wenn überhaupt, nur mit ausgewählten und dafür qualifizierten Anwendern diskutiert werden.

Interaktionsmodelle können darüber hinaus zur Dokumentation erstellt werden, beispielsweise um das Zusammenspiel von Klassen zu veranschaulichen.


Begründung:

Auslöser:

Vorbedingung:

Erwartung von Problemen oder unbefriedigenden Ergebnissen bei der Erstellung von Aktivitätsdiagrammen (grundsätzlich, für bestimmte Anwendungsfälle oder für bestimmte Personen)

Unterlagen:

E-38 Ablauf-/Aktivitätsdiagramm

Gegenbedingung:

Ergebnisse:

E-169 Sequenzdiagramm

Besond. Hilfsmittel:


UML-Modellierungswerkzeug

Verantwortlicher:

projektintern.SystemanalytikerIn

Beteiligte:

projektintern.AnwendungsentwicklerIn

Nachfolg. [Beding.]:

A-187 Technisches Architekturmodell definieren
A-95 Projektexterne Anforderungen identifizieren und spezifizieren

OEP - Object Engineering Process, v3.0, 06.11.2006 11:04:38, Copyright © 2006 by oose Innovative Informatik eG