Aktivität

[Eigene Ergänzungen/Erfahrungen bearbeiten]

Iterations-, Prozess- und Änderungsmanagement

A-295 Wöchentliches Micro-Controlling

Wöchentliche Abfrage der Status der aktuellen Arbeitsaufträge (Wahrscheinlichkeitsabfrage)

Aktivität muss durchgeführt werden in Vorbereitungsphase (Periodische Aktivität) (wöchentlich)
Aktivität muss durchgeführt werden in Entwurf-/Architekturphase (Startphase) (Periodische Aktivität) (wöchentlich)
Aktivität muss durchgeführt werden in Konstruktionsphase (Hauptphase) (Periodische Aktivität) (wöchentlich)
Aktivität muss durchgeführt werden in Einführungsphase (Periodische Aktivität) (wöchentlich)


Während der Entwicklungszeit melden die Projektmitarbeiter auftragsbezogen ihre Aufwände, d.h. den Stundenverbrauch. Zusätzlich dazu Restaufwandsschätzungen einzuholen, hat sich in der Praxis als mehr oder weniger sinnlos herausgestellt. Meistens wird der rechnerisch verbleibende Restaufwand als "Schätzwert" genannt, und zwar so lange, bis ca. 80% des geplanten Aufwandes verbraucht sind. Danach werden die verbleibenden 20% immer wieder als "Rest" gemeldet.

Deutlich vorteilhafter ist es stattdessen, wöchentlich bei den Ergebnisverantwortlichen nachzufragen, wie hoch sie die Wahrscheinlichkeit einschätzen, das Ergebnis wie geplant zum vereinbarten Termin zu erreichen. Solange dieser Wert zwischen 75 % und 95 % liegt, ist gewöhnlich alles in Ordnung. Wenn der Wert von Woche zu Woche stark schwankt oder plötzlich absackt, kann die Projektleitung dies als Indikator sehen und gezielt nachhaken. Gegebenenfalls muss dann ein neues (Teil-) Ergebnis vereinbart werden.

Mit dieser Vorgehensweise erreichen Sie, dass ausreichend viele (mehr als 90%) Arbeitsaufträge zum vereinbarten Stichttag mit einem definierten Ergebnis abschließen. Das Ergebnis ist vielleicht geringer als ursprünglich geplant, aber es hat (immerhin bzw. stattdessen) einen definierten und überprüfbaren Zwischenstand.

Ein Statusbericht beschreibt den aktuellen Zustand einer in Entwicklung befindlichen Sache, beispielsweise was erreicht wurde, was offen ist, welche Probleme vorliegen und wie es weitergeht. Eine effiziente und vereinfachte Form der Wahrscheinlichkeitsabfrage besteht darin, die Abfrage auf drei verschiedene Status zu reduzieren und diesen die Ampelfarben Rot, Gelb und Grün zuzuordnen. Ein Ampelstatus reduziert die Statusaussage auf die drei möglichen Aussagen:

Der Vorteil bei der Ampelstatusabfrage besteht darin, dass die Projektleitung in sehr einfacher Form Interventionssignale erhält: Alle Arbeitsaufträge, die im grünen Bereich sind, können einfach weiterlaufen. Es besteht für die Projektleitung kein Handlungsbedarf. Bei den beiden anderen Farben ist dies jeweils ein Signal an die Projektleitung, dass hier interveniert werden sollte.

Die Projektleitung erhält also einmal wöchentlich Hinweise darauf, um welche Arbeitsaufträge sie sich kümmern muss und um welche nicht.


Begründung:

Auslöser:

Vorbedingung:

Unterlagen:

E-5 Arbeitsauftrag

Gegenbedingung:

Ergebnisse:

E-181 Arbeitsauftrags-Statusbericht

Besond. Hilfsmittel:


Aufgabendatenbank
Karteikarten
Wiki

Verantwortlicher:

projektintern.Gesamtprojektleitung

Beteiligte:

projektintern.Alle Projektmitglieder

Nachfolg. [Beding.]:

A-296 Wöchentliche Micro-Steuerung

OEP - Object Engineering Process, v3.0, 06.11.2006 11:05:01, Copyright © 2006 by oose Innovative Informatik eG