Aktivität

[Eigene Ergänzungen/Erfahrungen bearbeiten]

Systemerstellung.Technische Architektur

A-187 Technisches Architekturmodell definieren

Die Basisarchitektur, auf der das System entwickelt werden soll, ist zu definieren und zu beschreiben.

Aktivität muss nicht durchgeführt werden in Vorbereitungsphase (Singuläre Aktivität) (falls dies zur Projektdefinition entscheidend ist)
Aktivität muss durchgeführt werden in Entwurf-/Architekturphase (Startphase) (Begleitende Aktivität)
Aktivität muss durchgeführt werden in Konstruktionsphase (Hauptphase) (Exzeptionelle Aktivität) (nur zur Aktualisierung)


Das Architekturmodell beschreibt die grundlegende Struktur des zu entwickelnden Systems, d.h. aus welchen prinzipiellen Bestandteilen es sich zusammensetzt und wie diese einzelnen Bestandteile zusammenwirken. Dabei wird zwischen einem fachlichen und einem technischen Architekturmodell (Schichtenmodell und physisches Modell) unterschieden.

Ein technisches Architekturmodell ist fachlich neutral und wird üblicherweise durch zwei Einzelmodelle beschrieben: einem Schichtenmodell und einem physischen Modell.

Das Schichtenmodell beschreibt, welche Architekturschichten es gibt, welche technischen Frameworks eingesetzt werden, welche Entwurfsmuster für die Anwendungsentwicklung impliziert werden usw.

Typische Schichten sind:

Hinzu kommen weitere bestimmte Arten von Objekten, wie:
sowie Querschnittsdienste wie Berechtigung, Druckservices etc.

Das Schichtenmodell lässt sich als UML-Komponentenmodell darstellen, häufig werden aber auch Präsentations- und Zeichenprogramme verwendet. Es sollte mindestens ein Übersichtsbild geben, das auf einer A4-Seite alle wichtigen Bestandteile zeigt. Details einzelner Teilbereiche werden dann auf Extraseiten dargestellt.

Das physische Modell zeigt, welche Hardware (Knoten, Rechner, Netzwerkverbindungen) es gibt, welche Eigenschaften bzw. Leistungsmerkmale sie haben, wie sie miteinander verbunden sind und auf welchen Knoten welche Software läuft und welche Schichten und ggf. fachliche Komponenten laufen. Hierfür wird typischerweise ein UML-Einsatz- und Verteilungsdiagramm (Deployment Diagram) verwendet.


Begründung:

Auslöser:

Vorbedingung:

Unterlagen:

E-20 Anforderungsspezifikation
E-63 Schnittstellenspezifikation
E-58 Subsystem

Gegenbedingung:

Ergebnisse:

E-140 Architekturkonzept

Besond. Hilfsmittel:


Grafikprogramm
Textverarbeitung
UML-Modellierungswerkzeug

Verantwortlicher:

projektintern.TechnischeR ArchitektIn

Beteiligte:

projektintern.FachlicheR ArchitektIn

Nachfolg. [Beding.]:

OEP - Object Engineering Process, v3.0, 06.11.2006 11:04:47, Copyright © 2006 by oose Innovative Informatik eG