Aktivität

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Qualitätssicherung, Test, Abnahmen

A-61 Testfälle erstellen

Auf Basis des Testplans werden die konkreten Testfälle erstellt bzw. bestehende Testfälle bei Bedarf angepasst.

Aktivität muss durchgeführt werden in Konstruktionsphase (Hauptphase) (Begleitende Aktivität)
Aktivität muss durchgeführt werden in Einführungsphase (Begleitende Aktivität)


Ein Testfall ist so zu beschreiben, dass er von jedem Tester durchgeführt werden kann. Es ist sinnvoll, hierzu ein konkretes Testfalldokument zu erstellen und dieses so zu gestalten, dass es gleich zur Protokollierung des Tests dient. Dazu werden die Beschreibungen der einzelnen Schritte mit Checkboxen zum Abhaken und Freitextzeilen für Bemerkungen versehen.

Auf Basis des aktuellen Testplans werden die bestehenden Testfälle geprüft und ggf. überarbeitet und neue Testfälle entwickelt. Dazu müssen die konkreten Testabläufe mit den notwendigen Testdaten (Eingaben) und den erwarteten Resultaten (Ausgaben) explizit beschrieben werden. In einem Testfall ist ein Ablauf zu beschreiben, der jedoch mehrere unabhängige Einzeltests zusammen-fassen kann.

Allgemeine Anforderungen an Testfälle
Aus den Anwendungsfällen und anderen Anforderungsdefinitionen sind entsprechende Testfälle abzuleiten, d.h. auch Tests für nichtfunktionale Anforderungen.

Soweit möglich, sollen die Tests automatisiert und jederzeit durchführbar sein. Sie sollten so beschaffen sein, dass auf Basis der durchgeführten Tests objektive Aussagen über die Erfüllung als auch Nichterfüllung der Anforderungen möglich sind.

Testfälle sollten gewissen Anforderungen genügen:

Testfälle für Subsystemtests
Ausgangsbasis für die Testvorbereitung ist die Spezifikation der Subsystemschnittstelle (inkl. Typmodell und Zusicherungen), das Subsystemmodell, die Anforderungsspezifikation (vor allem die relevanten Anwendungsfälle) sowie ggf. bereits vorhandene Tests.

Es sind Tests zu entwickeln, mit denen die Einhaltung der Subsystemschnittstelle überprüft und nachgewiesen werden kann. Alle definierten Vor- und Nachbedingungen und Invarianten sowie weitere Zusicherungen aus dem Typmodell sind zu berücksichtigen. Ferner sind alle in der Subsystemschnittstelle angegebenen Ausnahmen/Fehler zu testen (d.h. gezielt herbeizuführen).

Es ist lediglich das äußere Subsystemverhalten zu testen, das innere Verhalten eines Subsystems soll hier nicht getestet werden.

Werden bei der Testfallerstellung Fehler, Mängel, Widersprüche o.Ä. in der (Subsystem-)Spezifikation und den Anforderungen festgestellt, sind diese zu dokumentieren und zu korrigieren.


Begründung:

Auslöser:

Vorbedingung:

Unterlagen:

E-95 Testplan
E-161 Testkonzept
E-63 Schnittstellenspezifikation
E-38 Ablauf-/Aktivitätsdiagramm
E-6 Systemanwendungsfallbeschreibung [essenziell]

Gegenbedingung:

Ergebnisse:

E-59 Testfall
E-60 Testdaten

Besond. Hilfsmittel:


Testunterstützungswerkzeug
Textverarbeitung
Wiki

Verantwortlicher:

projektintern.Projekt-QualitätsmanagerIn

Beteiligte:

projektintern.TesterstellerIn
projektintern.TestdurchführerIn

Nachfolg. [Beding.]:

A-151 Datenbank-Abbildung (Persistierung) realisieren und testen
A-51 Subsystem testen
A-70 Berichte und Auswertungen entwickeln und testen
A-134 Fachklasse realisieren und testen
A-48 Adapter für externe Schnittstellen konzipieren, entwickeln und testen
A-59 Stapelverarbeitungsprogramme realisieren und testen
A-153 Anwendertest durchführen
A-175 Enumerationen testen
A-293 Automatischer Systemtest (Regressionstest)

OEP - Object Engineering Process, v3.0, 06.11.2006 11:04:48, Copyright © 2006 by oose Innovative Informatik eG