Aktivität

[Eigene Ergänzungen/Erfahrungen bearbeiten]

Geschäftsprozessmodellierung

A-248 Geschäftsanwendungsfall-Abläufe modellieren

Für jeden Geschäftsanwendungsfall wird ein Aktivitätsmodell entwickelt. Alle fachlich relevanten Varianten und Ausnahmen werden notiert.

Aktivität muss nicht durchgeführt werden in Entwurf-/Architekturphase (Startphase) (Iterative Aktivität) (vom Zweck der Geschäftsprozessmodellierung abhängig.)
Aktivität muss nicht durchgeführt werden in Konstruktionsphase (Hauptphase) (Iterative Aktivität) (vom Zweck der Geschäftsprozessmodellierung abhängig.)


In den vorigen Schritten wurden die Geschäftsanwendungsfälle identifiziert, deren Rahmen (Auslöser, Ergebnisse etc.) beschrieben sowie der Standardablauf im Gutfall skizziert. Jetzt geht es darum, die ganzen Ausnahmen und Varianten zu finden, die für die Geschäftsanwendungsfälle relevant sind.

Gewöhnlich ist die Beschreibung der Ausnahmen und Varianten um einiges aufwändiger als der Standardfall. Während der Standardfall mit natürlichsprachlichen Mitteln noch gut zu beschreiben ist, gilt dies für die Ausnahmefälle nicht mehr. Die Anzahl der Ausnahmen kann sehr schnell Ausmaße annehmen, die eine reine textliche Beschreibung nicht mehr sinnvoll erscheinen lassen. Ein Geschäftsanwendungsfall, der 10 oder mehr Seiten umfasst, wird wahrscheinlich im weiteren Projektverlauf kaum noch gelesen und verstaubt. Außerdem sind die Abhängigkeiten, Bedingungen und Schleifen/Wiederholungen im Ablauf mit natürlicher Sprache kaum übersichtlich und verständlich darzustellen.

Daher verwenden wir Ablaufdiagramme als Beschreibungsmittel. Die UML enthält zu diesem Zweck so genannte Aktivitäten.

Beschreibe den Standardablauf als Aktivitätsmodell.
Bevor die Ausnahmen und Varianten grafisch notiert werden können, benötigen wir als Basis ein Aktivitätsmodell für den Standardablauf.

Identifiziere alle fachlich relevanten Ausnahmen und Varianten.
Ausgangspunkt ist der Standardablauf. Die Untersuchung beginnt mit der Frage nach weiteren möglichen Anfangszuständen. Danach wird jeder einzelne Schritt des Standardablaufes unter die Lupe genommen und nach den möglichen Ausnahmen und Varianten gefragt, die dort auftreten können.

Leitfragen:
Offene-Punkte-Liste führen
Zweifel bei der Zusammenfassung von Varianten werden in die Liste der offenen Punkte zu diesem Geschäftsanwendungsfall aufgenommen, bis sie durch die Fachabteilung abschließend geklärt wurde.


Begründung:

Auslöser:

Vorbedingung:

Unterlagen:

E-165 Geschäftsanwendungsfallbeschreibung

Gegenbedingung:

Ergebnisse:

E-7 Fachliches Glossar
E-152 Offene-Punkte-Liste
E-38 Ablauf-/Aktivitätsdiagramm

Besond. Hilfsmittel:


Foto/Kamera
Textverarbeitung
UML-Modellierungswerkzeug
Wiki

Verantwortlicher:

projektintern.SystemanalytikerIn

Beteiligte:

projektintern.Fachexperte

Nachfolg. [Beding.]:

A-269 Geschäftsanwendungsfall-Abläufe optimieren und konsolidieren

OEP - Object Engineering Process, v3.0, 06.11.2006 11:04:31, Copyright © 2006 by oose Innovative Informatik eG