Aktivität

[Eigene Ergänzungen/Erfahrungen bearbeiten]

Konfigurations- und Umgebungsmanagement

A-23 Architektur und Softwareentwicklungsumgebung evaluieren

Untersuchung der Anwendungsarchitektur und Softwareentwicklungsumgebung (SEU) zur Klärung der Eignung für das aktuelle Vorhaben und zur besseren Einschätzung technologischer Risiken

Aktivität muss nicht durchgeführt werden in Vorbereitungsphase (Singuläre Aktivität)
Aktivität sollte durchgeführt werden in Entwurf-/Architekturphase (Startphase) (Singuläre Aktivität) (falls noch nicht in Vorbereitungsphase durchgeführt)


Projekte beinhalten per Definition ein besonderes Risiko. Viele Risiken sind technischer Natur und ergeben sich ganz allgemein aus der rasanten technischen Entwicklung. Vielleicht kommt eine neue Datenbank zum Einsatz, eine neue Programmiersprache, neue Entwicklungswerkzeuge, eine neue Kommunikations-Middleware, eine andere Anwendungsarchitektur, besondere qualitative und andere nichtfunktionale Anforderungen, vielleicht sind spezielle bestehende Legacy-Systeme zu integrieren - wie auch immer, mit allen Randbedingungen, die dem Projektteam nicht vertraut sind, manifestieren sich Risiken für das Projekt.

Eine Strategie, diese Risiken zu minimieren, besteht darin, sie möglichst frühzeitig zu untersuchen. Das heißt beispielsweise, auf diese Risiken fokussiert mit Hilfe eines Prototyps Erfahrungen zu sammeln. Je nach Risiken wird dann ein "Datenbank-Prototyp", ein "Legacy-Integrationsprototyp" oder ganz all-gemein ein technischer Prototyp entwickelt.

Mit diesem Prototyping werden dann nicht nur die Risiken untersucht. Soweit möglich, werden auch identifizierte Schwachstellen behoben oder zumindest Maßnahmen beschrieben, die zu ihrer Behebung notwendig sind.

Aus dem Prototyping ergeben sich Musterlösungen, Entwicklungsrichtlinien, Work-Arounds sowie ein Architekturmodell. Das Architekturmodell beschreibt die grundsätzliche Struktur der zu entwickelnden Software, beispielsweise, in welche Schichten und Einheiten sich die Anwendung gliedert und wie diese zusammenhängen.

Das Architekturmodell hat Auswirkungen auf die Projektplanung, Projektorganisation und das Vorgehen. Durch die bessere Beurteilbarkeit und Verringerung der Entwicklungsrisiken, kann auch die Aufwandsschätzung präziser und sicherer werden.

Die System- und Anwendungsarchitektur muss durch die Softwareentwicklungsumgebung unterstützt werden und ist daher in die Untersuchung einzubeziehen.


Begründung:

Auslöser:

Vorbedingung:

Unterlagen:

E-24 Katalog aller offenen Probleme
E-23 Projektrisiken

Gegenbedingung:

Ergebnisse:

E-77 Bericht

Besond. Hilfsmittel:


Foto/Kamera
Textverarbeitung
Wiki

Verantwortlicher:

projektintern.Technische Projektleitung

Beteiligte:

projektintern.TechnischeR ArchitektIn
projektintern.Konfigurations- und Build-ManagerIn

Nachfolg. [Beding.]:

OEP - Object Engineering Process, v3.0, 06.11.2006 11:04:57, Copyright © 2006 by oose Innovative Informatik eG