Aktivität

[Eigene Ergänzungen/Erfahrungen bearbeiten]

Iterations-, Prozess- und Änderungsmanagement

A-16 Iterationen und Builds planen

Verfeinerung des Projektplans hinsichtlich der einzelnen Iterationen sowie Konkretisierung des Releaseplans

Aktivität muss durchgeführt werden in Vorbereitungsphase (Iterative Aktivität)
Aktivität muss durchgeführt werden in Entwurf-/Architekturphase (Startphase) (Iterative Aktivität)
Aktivität muss durchgeführt werden in Konstruktionsphase (Hauptphase) (Iterative Aktivität)
Aktivität muss nicht durchgeführt werden in Einführungsphase (Iterative Aktivität)


Die Gesamtheit der Anforderungen, wie sie sich aus der Anforderungspezifikation, den Systemanwendungsfällen und der grundsätzlichen Projektplanung (Makroplanung) ergibt, wird in eine Reihe von Iterationen sowie Releases heruntergebrochen und eingeordnet.

Anzahl und durchschnittliche Dauer der einzelnen Iterationen sind festzulegen. Eine Iteration sollte je nach Personenstärke des Projektes ca. 3 - 8 Wochen dauern, wobei jeweils nur ca. 3/4 der Zeit zur eigentlichen Systementwicklung bereitstehen.

Es sind die Planungsgegenstände für einen detaillierten Projektplan festzulegen. Planungsgegenstände sind mindestens die einzelnen Subsysteme sowie mindestens eine Planungseinheit pro Disziplin.

Für jeden Planungsgegenstand wird dann festgelegt, in welcher Iteration welche Teilziele und -ergebnisse entstehen sollen, d.h. welche Anforderungen das jeweils letzte Build einer Iteration nachweislich umgesetzt haben soll.

Für den Grad bzw. die Art der Umsetzung kann beispielsweise folgende Einteilung verwendet werden:



Das Ergebnis ist ein Plan, aus dem hervorgeht, welches Team in welcher Iteration welche Teilergebnisse zu produzieren hat.

Es liegt in der Natur der Sache, dass für die ersten Iterationen eine genauere und konkretere Planung möglich ist. Von Iteration zu Iteration sollten daher, sofern keine besseren Erfahrungswerte vorliegen, z.B. pauschal ca. 10 - 20 Prozent unbekannte Anforderungen berücksichtigt werden. Somit wird gezielt Kapazität für die Berücksichtigung noch unbekannter Anforderungsdetails eingeplant.

Für die nächstfolgende Iteration werden seitens der Projektleitung Ziele definiert. Diese werden als Iterations-Zielvereinbarung festgehalten. Folgende Informationen sind dabei festzuhalten: Zu beachten ist, dass die Zielvereinbarungen vor allem eine Außenwirkung (Fachabteilung, Auftraggeber) haben und die grundsätzliche, strategische Richtung definieren sollen. Arbeitsaufträge (nicht Gegenstand dieser Aktivität) dienen hingegen der konkreten Ressourcen-, Termin- und Aufwandszuordnung und dem anschließenden Controlling.


Begründung:

Auslöser:

Vorbedingung:

Unterlagen:

E-70 Meilensteindokument
E-21 Iterationsplan
E-17 Projektorganisationsplan
E-18 Ressourcenplan
E-4 Projektplan
E-20 Anforderungsspezifikation
E-179 Releaseplan

Gegenbedingung:

Ergebnisse:

E-21 Iterationsplan
E-37 Katalog der Mitwirkungsleistungen
E-4 Projektplan
E-70 Meilensteindokument
E-179 Releaseplan

Besond. Hilfsmittel:


Aufgabendatenbank
Projektplanungswerkzeug
Textverarbeitung
Wiki

Verantwortlicher:

projektintern.Fachliche Projektleitung

Beteiligte:

1..* projektintern.Fachexperte
1 projektintern.Technische Projektleitung
projektintern.Gesamtprojektleitung
projektintern.Gesamtprojektleitung
0..* projektintern.Alle Projektmitglieder

Nachfolg. [Beding.]:

A-46 Arbeitsaufträge für Iteration i+1 erstellen

OEP - Object Engineering Process, v3.0, 06.11.2006 11:04:58, Copyright © 2006 by oose Innovative Informatik eG