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[Eigene Ergänzungen/Erfahrungen bearbeiten]

Geschäftsprozessmodellierung

A-272 Kern-Geschäftsklassenmodell entwickeln

Die vier wichtigsten Geschäftsobjekte werden aus den Kern-Geschäftsanwendungsfällen abgeleitet. Ein Geschäftsklassenmodell wird entwickelt.

Aktivität muss nicht durchgeführt werden in Entwurf-/Architekturphase (Startphase) (Iterative Aktivität)
Aktivität muss nicht durchgeführt werden in Konstruktionsphase (Hauptphase) (Iterative Aktivität)


Der Name Geschäftsprozessmodellierung sagt bereits, dass es dabei um die Beschäftigung mit Abläufen, also dynamischen Aspekten des Geschäfts geht. Nichtsdestotrotz ist auch die Sicht auf die strukturellen Zusammenhänge des betroffenen Geschäfts für das Gesamtverständnis wichtig. Dieses herauszuarbeiten und darzustellen, ist hier das Ziel.

Ein Geschäftsobjekt beschreibt einen Gegenstand, ein Konzept, einen Ort oder eine Person aus dem Geschäftsbereich aus einer fachlichen Perspektive und in einem Abstraktions- und Detaillierungsgrad, wie er vor allem von den beteiligten Fachabteilungen und Entscheidungsträgern verstanden werden kann. In dem ersten Schritt zur Entwicklung eines Geschäftsklassenmodells geht es nicht darum, alle möglichen Geschäftsobjekte zu identifizieren, sondern einen Überblick über die wichtigsten zu geben. Es sollten dies je nach Umfang des Geschäftsprozessmodellierungsbereiches 5 - 15 Geschäftsobjekte sein. Wenn Sie sich unsicher sind, welche noch zu den wichtigsten gehören und welche nicht mehr, hilft eine einfache Regel:
Schreiben Sie zunächst die auf, die unstrittig sehr wichtig sind, begrenzen sie deren Zahl aber auf ca. 4 Stück. Dann vergleichen Sie alle weiteren Kandidaten, ob diese mindestens ebenso wichtig sind wie einer der vorhandenen vier.
Welche anderen Geschäftsobjekte sind genauso wichtig?

Erstelle ein erstes Klassenmodell
Diese wichtigen Geschäftsobjekte werden nun in einem UML-Klassendiagramm dargestellt. Dabei werden die Beziehungen dieser Geschäftsobjekte untereinander berücksichtigt.

Vergleich Klassenmodell und Datenmodell
Vereinfacht betrachtet ist ein Klassenmodell auch eine Art Datenmodell (oder ERM - Entity -Relationship -Model). Die Klassen sind dann die Tabellen bzw. Entities und die Objekte wären dann die Spalten bzw. Einträge in diesen Tabellen. Allerdings beschreiben Klassenmodelle nicht nur die Datenstruktur von Objekten, sondern auch deren Verhalten (z.B. "ändere Vorname"). Außerdem kennen die Informatiker noch eine ganze Reihe anderer Arten von Klassen neben den sog. Entitätsklassen (z.B. Steuerungsklassen, Schnittstellen etc.). Daher sind Klassenmodell und Datenmodell trotz gewisser Ähnlichkeiten nicht gleichzusetzen.

Das Klassenmodell kann später noch weiter verfeinert werden, indem die Assoziationen zwischen den Klassen benannt werden, Mengenver-hältnisse (Multiplizitäten) und Assoziationsrichtungen konkretisiert werden, Gemeinsamkeiten abstrahiert werden, Entwurfsmuster für zusätzliche Semantik (z.B. Historisierung, Partner-Rollen-Muster etc.) u.Ä. zugefügt werden.


Begründung:

Auslöser:

Vorbedingung:

Unterlagen:

Gegenbedingung:

Ergebnisse:

E-115 Geschäftsklassenmodell

Besond. Hilfsmittel:


UML-Modellierungswerkzeug

Verantwortlicher:

projektintern.SystemanalytikerIn

Beteiligte:

projektintern.Fachexperte
projektintern.AnwendungsentwicklerIn

Nachfolg. [Beding.]:

A-273 Geschäftsanwendungsfallmodell erstellen

OEP - Object Engineering Process, v3.0, 06.11.2006 11:04:32, Copyright © 2006 by oose Innovative Informatik eG