Glossar
für das Themengebiet GPM


Glossareinträge zum Thema Objektorientierte Geschäftsprozessmodellierung mit der UML


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Begriff [Glossar] (ID)
Beschreibung
Siehe auch
Letzte Änderung von .. am .. , [Anmerkungen/Kommentare]

[Glossar] beschreibt aus welchem Einzelglossar der Begriff stammt, dies ist relevant, weil einige Begriffe in verschiedenen Kontexten unterschiedlich definiert sind.

(ID) ist eine eindeutige Bezeichnung des Begriffes.

Siehe auch listet ähnliche, verwandte oder aber auch zu beachtende konträre begriffe auf.

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A



Ablaufmodell [GPM] (G-743) Alias für Ablaufmodell [GPM]
Ein Modell oder Diagramm, das einen Ablauf beschreibt, beispielsweise ein UML-Aktivitätsdiagramm.
Siehe auch
Letzte Änderung von cj am 2003/04/08 14:55:01 GMT+2, [Anmerkungen/Kommentare]


Aktiver Geschäftspartner [GPM] (G-744)
Ein Akteur, der außerhalb des Modellierungsbereiches der Geschäftsprozessmodellierung steht und aktiv Geschäftsprozesse initiiert.
Siehe auch Geschäftspartner [GPM] Akteur [OEP]
Letzte Änderung von cj am 2003/04/08 14:57:28 GMT+2, [Anmerkungen/Kommentare]


Aktivitätsmodell [GPM] (G-813) Alias für Aktivitätsmodell [GPM]
Siehe auch
Letzte Änderung von boe am 2003/04/14 08:12:43 GMT+2, [Anmerkungen/Kommentare]


Analyse [GPM] (G-15)
Die systematische Untersuchung eines Sachverhaltes oder Gegenstandes hinsichtlich aller Aspekte, Faktoren oder Eigenschaften, die ihn bestimmen.
Siehe auch Anforderungsanalyse [OEP] Analyse [GPM]
Letzte Änderung von cj am 2003/04/07, [Anmerkungen/Kommentare]



B



Balanced Scorecard [GPM] (G-742)
Die Balanced Scorecard wird als Instrument für das Management zur konsequenten Ausrichtung der Handlungen und Maßnahmen einer Gruppe von Menschen auf ein gemeinsames Ziel verwendet.
Siehe auch Strategiekarte [GPM]
Letzte Änderung von cj am 2003/04/07 16:27:49 GMT+2, [Anmerkungen/Kommentare]



C



Cash Flow [GPM] (G-746)
Diese Kennzahl dient der Beurteilung des Innenfinanzierungspotenzials und der Ertragskraft des Unternehmens. Sie errechnet sich wie folgt: Cash Flow = Jahresüberschuss bzw. –fehlbetrag - Erträge aus Verlustübernahme + Abgeführte Gewinne + Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Sachanlagen und immaterielle Anlagenwerte + Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Finanzanlagen mit Ausnahme des Betrages, der in die Pauschalwertberichtigung zu Forderungen eingestellt ist + Zuführung zu Pensionsrückstellungen.
Siehe auch
Letzte Änderung von cj am 2003/04/08 15:02:05 GMT+2, [Anmerkungen/Kommentare]


Chance [GPM] (G-747)
Die Chance ist die Aussicht auf Erfolg. Eine Chance kann ausgedrückt werden durch die Wahrscheinlichkeit ihres Auftretens und einem Gewinn im Eintrittfalls. Vgl. Risiko.
Siehe auch Risiko [GPM]
Letzte Änderung von cj am 2003/04/08 15:03:01 GMT+2, [Anmerkungen/Kommentare]


CI [GPM] (G-748) Alias für CI [GPM]
Siehe auch Corporate Identity [GPM]
Letzte Änderung von cj am 2003/04/08 15:04:40 GMT+2, [Anmerkungen/Kommentare]


Corporate Identity [GPM] (G-749)
Die Corporate Identity stellt die anzustrebende Einmaligkeit bzw. Persönlichkeit eines Unternehmens dar und hat den Zweck das Unternehmen für seine relevanten Bezugsgruppen unverwechselbar zu machen. Sie wird explizit definiert und niedergeschrieben und trägt dadurch zu einem einheitlichen Auftreten, einheitlicher Haltung und gemeinsamen Werteverständnis bei. Mit den Mitteln der Corporate Communications, des Corporate Designs, der Corporate Culture sowie des Corporate Behaviours wird versucht, ein ganz bestimmtes Image betriebsintern und -extern aufzubauen.
Siehe auch
Letzte Änderung von cj am 2003/04/08 15:05:36 GMT+2, [Anmerkungen/Kommentare]



D




E



EBIT [GPM] (G-752)
Abk. für Earnings Before Interest and Taxes. Die Gewinnkennzahl EBIT entspricht dem Jahresüberschuss vor Zinsaufwand, außerordentlichem Ergebnis und Steuern eines Unternehmens und stellt ein Maß an Bargeldrentabilität dar. Das EBIT kann auch als betriebliches Ergebnis bezeichnet werden.
Siehe auch
Letzte Änderung von cj am 2003/04/08 15:14:10 GMT+2, [Anmerkungen/Kommentare]


effektiv [GPM] (G-753)
Die Effektivität bezeichnet die Wirksamkeit im Hinblick darauf, ob man das Richtige getan hat. Etwas ist ineffektiv, wenn das Ergebnis wenig wirksam ist.
Siehe auch effizient [GPM]
Letzte Änderung von cj am 2003/04/08 15:15:34 GMT+2, [Anmerkungen/Kommentare]


effizient [GPM] (G-754)
Die Effizienz bezeichnet die Wirksamkeit im Hinblick darauf, wie man etwas macht. Etwas ist ineffizient, wenn man das richtige beispielsweise umständlich ausführt.
Siehe auch effektiv [GPM]
Letzte Änderung von cj am 2003/04/08 15:16:23 GMT+2, [Anmerkungen/Kommentare]


Ergebnis, betriebswirtschaftliches [GPM] (G-756)
Dieser Begriff wird meist synonym für eine Vielzahl von Erfolgsrechnungsergebnistypen verwendet. Je nach Erfolgsrechnung fällt das Ergebnis jedoch unterschiedlich aus und heißt auch anders. So wird das Ergebnis bei der handelsbillanziellen Gewinn und Verlustrechnung Jahresüberschuß bzw. –fehlbetrag oder Bilanzgewinn bzw. –verlust genannt, bei der Steuerbilanz spricht man vom steuerlichen Gewinn bzw. Verlust und bei einer Einnahmen-Ausgabenrechnung heißt das Ergebnis Einzahlungs- bzw. Auszahlungsüberschuß.
Siehe auch EBIT [GPM]
Letzte Änderung von cj am 2003/04/08 15:18:08 GMT+2, [Anmerkungen/Kommentare]


Ergebnis, eines Geschäftsprozesses [GPM] (G-757)
Nutzen, der im Rahmen eines Geschäftsprozesses für einen Geschäftspartner entsteht, beispielsweise der Erhalt einer Leistung, Ware oder Wertes.
Siehe auch
Letzte Änderung von cj am 2003/04/08 15:19:01 GMT+2, [Anmerkungen/Kommentare]


Extrovertierter Geschäftsmitarbeiter [GPM] (G-758)
Extrovertierte Geschäftsmitarbeiter nennen wir solche, die sich innerhalb des Modellierungsfokusses (d. h. gewöhnlich innerhalb des zu modellierenden Unternehmens) befinden und die im Rahmen ihrer Leistungserbringung Kontakt zu Geschäftspartnern haben, die also beispielsweise mit Kunden und Lieferanten zu tun haben und für diese sichtbar.
Siehe auch Geschäftsmitarbeiter [GPM] Geschäftspartner [GPM]
Letzte Änderung von cj am 2003/04/08 15:20:02 GMT+2, [Anmerkungen/Kommentare]



F




G



Geschäftsanfall [GPM] (G-805)
Wahrnehmbare körperliche Muskelkontraktion, die mit einer exhorbitanten Zunahme an Gewaltbereitschaft gepaart ist.
Siehe auch
Letzte Änderung von cl am 2003/04/09 15:23:00 GMT+2, [Anmerkungen/Kommentare]


Geschäftsanwendungsfall [GPM] (G-582)
Ein Geschäftsanwendungsfall beschreibt einen geschäftlichen Ablauf, wird von einem geschäftlichen Ereignis ausgelöst und endet mit einem Ergebnis, das für den Unternehmenszweck und die Gewinnerzielungsabsicht direkt oder indirekt einen geschäftlichen Wert darstellt
Siehe auch Anwendungsfall [UML 1.4] Systemanwendungsfall [OEP] Systemanwendungsfall [OEP] Essentieller Anwendungsfall [OO allg.]
Letzte Änderung von cj am 2003/04/08, [Anmerkungen/Kommentare]


Geschäftsmitarbeiter [GPM] (G-761)
Person die innerhalb des ðModellierungsfokusses arbeitet, also gewöhnlich die Mitarbeiter des betrachteten Unternehmens. Es werden ðintrovertierte und ðextrovertierte Geschäftsmitarbeiter unterschieden.
Siehe auch Introventierter Geschäftsmitarbeiter [GPM] Extrovertierter Geschäftsmitarbeiter [GPM]
Letzte Änderung von cj am 2003/04/08 15:27:08 GMT+2, [Anmerkungen/Kommentare]


Geschäftspartner [GPM] (G-762)
Ein Geschäftspartner ist ein Akteur. Es werden aktive und passive Geschäftspartner unterschieden. Sie stehen außerhalb des Modellierungsfokusses. Aktive Geschäftspartner stoßen Geschäftsvorfälle an, die zum Kerngeschäft des Unternehmens gehören und dem eigentlichen Geschäftszweck dienen, während die passiven Geschäftspartner solche Geschäftsvorfälle initiieren, die nicht direkt dem Geschäftszweck des Unternehmens zuzuordnen sind, jedoch unabdingbar sind, um das Kerngeschäft zu gewährleisten. D. h. die Geschäftsvorfälle des Kerngeschäfts würden ohne die unterstützenden Geschäftsvorfälle nicht funktionieren.
Siehe auch
Letzte Änderung von cj am 2003/04/08 15:28:20 GMT+2, [Anmerkungen/Kommentare]


Geschäftsprozess [GPM] (G-763)
Ein Geschäftsprozess ist eine Zusammenfassung einer Menge fachlich verwandter Geschäftsanwendungsfälle. Dadurch bildet ein Geschäftsprozess gewöhnlich eine Zusammenfassung von organisatorisch evtl. verteilten, fachlich jedoch zusammenhängenden Aktivitäten, die notwendig sind, um einen Geschäftsvorfall (z.B. einen konkreten Antrag) ergebnisorientiert zu bearbeiten. Die Aktivitäten eines Geschäftsprozesses stehen gewöhnlich in zeitlichen und logischen Abhängigkeiten zueinander.
Siehe auch
Letzte Änderung von cj am 2003/04/08 15:29:13 GMT+2, [Anmerkungen/Kommentare]


Geschäftsprozesskette [GPM] (G-764) Alias für Geschäftsprozesskette [GPM]
Siehe auch
Letzte Änderung von cj am 2003/04/08 15:30:07 GMT+2, [Anmerkungen/Kommentare]


Geschäftsprozessmodellierung [GPM] (G-765)
Bei der Geschäftsprozessmodellierung werden Geschäftsprozesse analysiert und in abstrakter Form zur Veranschaulichung bildhaft oder textuell dargestellt.
Siehe auch
Letzte Änderung von cj am 2003/04/08 15:30:53 GMT+2, [Anmerkungen/Kommentare]


Geschäftsregel [GPM] (G-766)
Eine Geschäftsregel ist die Beschreibung möglicher fachlicher Eigenschaften und Verhaltensweisen, die stets erfüllt sein sollen. Eine Geschäftsregel definiert Anforderungen an das modellierte Geschäft.
Siehe auch Zusicherung [UML 1.4]
Letzte Änderung von cj am 2003/04/08 15:31:48 GMT+2, [Anmerkungen/Kommentare]


Geschäftsvorgang [GPM] (G-767)
Ein Geschäftsvorgang wird durch einen Geschäftsvorfall (z.B. Antragseingang) ausgelöst und dann durch die definierten Aktivitäten eines Geschäftsanwendungsfalles bearbeitet. Während der Geschäftsanwendungsfall eine abstrakte Beschreibung darstellt, ist ein Geschäftsvorgang eine konkrete Ausprägung (Instanz) davon.
Siehe auch Geschäftsvorfall (Vorgang) [OO allg.]
Letzte Änderung von cj am 2003/04/08 15:32:29 GMT+2, [Anmerkungen/Kommentare]


Gewinnerzielungsabsicht [GPM] (G-768)
Womit beabsichtigt das Unternehmen bzw. die im Modellierungsfokus stehende Organisation Geld zu verdienen? Für gemeinnützige Organisationen ist die Gewinnerzielungsabsicht durch etwas entsprechendes zu ersetzen, beispielsweise „Beitrag zum festgelegten Gemeinnutz“ o.ä.
Siehe auch
Letzte Änderung von cj am 2003/04/08 15:54:06 GMT+2, [Anmerkungen/Kommentare]


GP [GPM] (G-769) Alias für GP [GPM]
Siehe auch
Letzte Änderung von cj am 2003/04/08 15:54:51 GMT+2, [Anmerkungen/Kommentare]


GPM [GPM] (G-770)
Siehe auch Geschäftsprozessmodellierung [GPM]
Letzte Änderung von cj am 2003/04/08 15:55:19 GMT+2, [Anmerkungen/Kommentare]


GPM-Betrachtungsgegenstand [GPM] (G-804)
Siehe auch Modellierungsfokus [GPM]
Letzte Änderung von cj am 2003/04/09 08:43:39 GMT+2, [Anmerkungen/Kommentare]


GPM-Betrachtungsgegenstand [GPM] (G-771)
Siehe auch
Letzte Änderung von cj am 2003/04/08 15:56:24 GMT+2, [Anmerkungen/Kommentare]



H




I



Innenfinanzierungspotential [GPM] (G-772) Alias für Innenfinanzierungspotential [GPM]
Siehe auch
Letzte Änderung von cj am 2003/04/08 15:58:42 GMT+2, [Anmerkungen/Kommentare]


Introventierter Geschäftsmitarbeiter [GPM] (G-773)
Ein introvertierter Geschäftsmitarbeiter befindet sich innerhalb des Modellierungsfokusses und ist ein Akteur, die bei seiner Leistungserstellung keinen nach außen gerichteten Kontakt zu den Geschäftspartnern unterhält, zumindest nicht im gewählten Modellierungsfokus.
Siehe auch Geschäftsmitarbeiter [GPM] Extrovertierter Geschäftsmitarbeiter [GPM]
Letzte Änderung von cj am 2003/04/08 15:59:37 GMT+2, [Anmerkungen/Kommentare]



J




K



Kern-Geschäftsanwendungsfall [GPM] (G-774)
Ein Kern-Geschäftsanwendungsfall beschreibt einen geschäftlichen Ablauf, der von einem aktiven Geschäftspartner ausgelöst wird, ein Ergebnis von geschäftlichem Wert für mindestens einen aktiven Geschäftspartner erzeugt und direkt mit dem Unternehmenszweck und einer Gewinnerzielungsabsicht (bei gemeinnützigen Organisationen mit dem beabsichtigten Gemeinnutz) zusammenhängt. Eine zeitliche Kohärenz des Ablaufes wie bei einem Systemanwendungsfall ist nicht gefordert. In Kontrast zu den Kern-Geschäftsanwendungsfällen sind die unterstützenden Geschäftsanwendungsfälle zu sehen. In einem Handelsunternehmen ist der Verkauf von Waren gewöhnlich ein Kern-Geschäftsanwendungsfall, während beispielsweise die Finanzbuchhaltung oder der Wareneinkauf unterstützende Geschäftsanwendungsfälle darstellen.
Siehe auch Geschäftsanwendungsfall [GPM] Unterstützender Geschäftsanwendungsfall [GPM]
Letzte Änderung von cj am 2003/04/08 16:01:15 GMT+2, [Anmerkungen/Kommentare]



L



Leitbild eines Unternehmens [GPM] (G-777)
Mit dem Leitbild werden die Werte und Haltungen ausgedrückt, die das Unternehmen von anderen unterscheidet.
Siehe auch Leitziel eines Unternehmens [GPM]
Letzte Änderung von cj am 2003/04/08 16:28:26 GMT+2, [Anmerkungen/Kommentare]


Leitziel eines Unternehmens [GPM] (G-778)
Das Leitziel des Unternehmens beschreibt mit einem Satz die Vision des Unternehmens. Es ist das an erster Stelle stehende und markanteste Ziel das das Unternehmen hat. Gewöhnlich ist es mit einer Kennzahl, d.h. einer messbaren Größe verknüpft.
Siehe auch Leitbild eines Unternehmens [GPM]
Letzte Änderung von cj am 2003/04/08 16:29:33 GMT+2, [Anmerkungen/Kommentare]



M



Methodik, Methode [GPM] (G-779)
Eine Methode ist eine Handlungsvorschrift die beschreibt, wie ein Ziel bzw. Ergebnis unter gegebenen Bedingungen erreicht werden kann. Methode und Methodik sind synonym zu verwenden. Methodik klingt bedeutsamer.
Siehe auch
Letzte Änderung von cj am 2003/04/08 16:31:06 GMT+2, [Anmerkungen/Kommentare]


Modellierungsbereich [GPM] (G-781)
Siehe auch Modellierungsfokus [GPM]
Letzte Änderung von cj am 2003/04/08 16:33:17 GMT+2, [Anmerkungen/Kommentare]


Modellierungsfokus [GPM] (G-782)
Mit dem Modellierungsfokus wird abgegrenzt welche Teile einer Organisation oder einer Gemeinschaft von Organisationen in der Geschäftsprozessmodellierung betrachtet werden sollen und welche nicht. Daher wird dieser Bereich auch Betrachtungsgegenstand genannt. Da in vielen Fällen der Modellierungsbereich auf ein einzelnes Unternehmen beschränkt ist, wird vereinfachend auch vom betrachteten Unternehmen oder vom zu modellierenden Unternehmen gesprochen. Zum Modellierungsfokus gehören alle direkt zu betrachteten Teile eines Organisationsgebildes und deren unmittelbar angrenzenden (außerhalb stehenden) Akteure.
Siehe auch
Letzte Änderung von cj am 2003/04/08 16:33:55 GMT+2, [Anmerkungen/Kommentare]



N




O



Operativ, Operatives Ziel [GPM] (G-785)
Als konkrete Maßnahme unmittelbar wirkend. Bezieht sich meist auf einen kürzeren Zeitraum. Ein operatives Ziel beschreibt einen gewünschten unmittelbare wirkenden Zustand.
Siehe auch
Letzte Änderung von cj am 2003/04/08 16:39:34 GMT+2, [Anmerkungen/Kommentare]


Organisation [GPM] (G-786)
Eine Organisation besteht aus Organisationseinheiten und strukturiert diese zielorientiert. Sie kann aufgabenbebezogen auch als ablauf- oder strukturbezogen als Aufbauorganisation in Form eines bildhaften Organigrammes dargestellt werden.
Siehe auch Organisationseinheit [OEP]
Letzte Änderung von cj am 2003/04/08 16:40:27 GMT+2, [Anmerkungen/Kommentare]



P



Passiver Geschäftspartner [GPM] (G-787)
Als passive Geschäftspartner werden Akteure bezeichnet, die außerhalb des Modellierungsfokusses (bzw. betrachteten Unternehmens) stehen und von Akteuren innerhalb des Modellierungsfokusses angesprochen werden. Passive Geschäftspartner reagieren auf ein geschäftliches Anliegen des betrachteten Unternehmens. Passive Geschäftspartner sind beispielsweise Lieferanten.
Siehe auch Geschäftspartner [GPM]
Letzte Änderung von cj am 2003/04/08 16:42:32 GMT+2, [Anmerkungen/Kommentare]


Prozesskette [GPM] (G-788)
Siehe auch Geschäftsprozesskette [GPM]
Letzte Änderung von cj am 2003/04/09 08:06:26 GMT+2, [Anmerkungen/Kommentare]



Q




R



Risiko [GPM] (G-791)
Ein Risiko ist ein möglicher Verlust. Ein Risiko kann ausgedrückt werden durch die Wahrscheinlichkeit seines Auftretens und einer Schadenhöhe im Eintrittfall. Ein Risiko ist eine negative Chance.
Siehe auch Chance [GPM]
Letzte Änderung von cj am 2003/04/09 08:09:03 GMT+2, [Anmerkungen/Kommentare]


ROCE [GPM] (G-792)
Gesamtkapitalrentabilität (Return on Capital Employed)
Siehe auch ROI [GPM]
Letzte Änderung von cj am 2003/04/09 08:09:48 GMT+2, [Anmerkungen/Kommentare]


ROI [GPM] (G-793)
Abkürzung für Return on Investment. Der Return on Investment ist das, was aus dem Investment "zurückkehren" soll. Er drückt somit das Gewinnziel aus. Der Gewinn wird auf das investierte, betriebsnotwendige Vermögen bezogen.
Siehe auch ROCE [GPM]
Letzte Änderung von cj am 2003/04/09 08:10:43 GMT+2, [Anmerkungen/Kommentare]



S



SAF [GPM] (G-794)
Siehe auch Systemanwendungsfall [OEP]
Letzte Änderung von cj am 2003/04/09 08:11:28 GMT+2, [Anmerkungen/Kommentare]


Stakeholder [GPM] (G-632)
Person, die in irgendeiner Form ‚teil hat’ bzw. betroffen ist (engl. Teilhaber). Mögliche deutsche Bezeichnungen: Interessenshalter, Anforderungsbeitragender oder Projektbetroffener.
Siehe auch
Letzte Änderung von cj am 2003/04/09, [Anmerkungen/Kommentare]


Strategiekarte [GPM] (G-796) Alias für Strategiekarte [GPM]
Siehe auch
Letzte Änderung von cj am 2003/04/09 08:14:44 GMT+2, [Anmerkungen/Kommentare]


Strategisch, Strategisches Ziel [GPM] (G-797)
Eine Strategie ist ein Vorgehensplan, der dazu dient, ein Ziel zu erreichen, indem man diejenigen Faktoren, die in die eigene Aktion hineinspielen könnten, von vornherein einzukalkulieren versucht. Bezieht sich meist auf einen längeren Zeitraum. Ein strategisches Ziel zielt gewöhnlich auf das Erreichen einer zukünftig besseren Ausgangsposition ab.
Siehe auch
Letzte Änderung von cj am 2003/04/09 08:15:36 GMT+2, [Anmerkungen/Kommentare]


Synergie [GPM] (G-798)
Synergie ist der Effekt, dass bei optimaler Kombination von Einzelelementen die sich ergebende Gesamtheit mehr ist als die Summer der Einzelteile. Abgegriffenes Modewort. Insbesondere in der Strategischen Planung ist die Diskussion von Synergien durch die optimale Kombination von Geschäftsfeldern von Bedeutung.
Siehe auch
Letzte Änderung von cj am 2003/04/09 08:16:28 GMT+2, [Anmerkungen/Kommentare]


Szenario [GPM] (G-174)
Das Szenario beschreibt einen möglichen konkreten Ablauf von etwas. In der Praxis werden Szenarien durchgespielt, um aus der hypothetischen Aufeinanderfolge von Ereignissen Erkenntnisse über kausale Zusammenhänge zu gewinnen. Ein Szenario ist eine konkrete mögliche Ausprägung eines Anwendungsfalles.
Siehe auch
Letzte Änderung von cj am 2003/04/09, [Anmerkungen/Kommentare]



T




U



Unternehmensidentität [GPM] (G-800) Alias für Unternehmensidentität [GPM]
Siehe auch
Letzte Änderung von cj am 2003/04/09 08:20:50 GMT+2, [Anmerkungen/Kommentare]


Unterstützender Geschäftsanwendungsfall [GPM] (G-801)
Ein unterstützender Geschäftsanwendungsfall beschreibt einen geschäftlichen Ablauf der für den Unternehmenszweck und die Gewinnerzielungsabsicht keinen oder nur indirekt einen Wert darstellt. Im Kontrast hierzu sind die Kern-Geschäftsanwendungsfälle zu sehen. In einem Handelsunternehmen ist die Finanzbuchhaltung oder der Wareneinkauf gewöhnlich ein unterstützender Geschäftsanwendungsfall, während beispielsweise der Verkauf von Waren hier ein Kern-Geschäftsanwendungsfall wäre.
Siehe auch Geschäftsanwendungsfall [GPM] Kern-Geschäftsanwendungsfall [GPM]
Letzte Änderung von cj am 2003/04/09 08:22:00 GMT+2, [Anmerkungen/Kommentare]



V




W



Workflow [GPM] (G-199)
Ein Workflow ist die computergestützte Automatisierung und Unterstützung eines Geschäftsprozesses oder eines Teils davon.
Siehe auch
Letzte Änderung von cj am 2003/04/09, [Anmerkungen/Kommentare]



X




Y




Z




Ä




Ö




Ü



OEP - Object Engineering Process, v3.0, 06.11.2006 11:06:39, Copyright © 2006 by oose Innovative Informatik eG