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Testen & Qualitätssicherung

Über die Sinnfreiheit von scriptbasiertem Testen – Ist scriptbasiertes Testen noch zeitgemäß?

Ein Vortrag von Georg Haupt

Wie viel Zeilen Code hat Ihre Software? Laut Studien sind in 1000 Zeilen Code im Schnitt ein bis zehn Fehler – wohlbemerkt getesteter und auslieferungsbereiter Code! Umso wichtiger ist es, die Fehler via Tests vor der Produktion zu finden – möglichst oft und automatisiert. So die gängige Meinung. Aber automatisiertes Testen benötigt Automatisierungscripte. Oh Moment! Das ist ja wieder Code. Wer schreibt diesen Code? Und brauche ich irgendwann Tests für die Testscripte? Aber das wäre ja auch Code. Dann auch irgendwann Testscripte für die Test der Terstscripte? Was passiert, wenn sich das Testobjekt ändert? Ändern sich die Tests der Testtests für die Tests ebenfalls? Überblick verloren?
Scripte in hoher Qualität schreiben nur Entwickler mit Coder-Erfahrung. Aber dies sind nach aller Erfahrung nicht unbedingt die findigsten Tester. Vielmehr sind besonders die nichtprogrammierer die besseren Tester. Denn sie haben die Sicht des Anwenders und sind nicht „verdorben“ mit einem Wissen über den Code.
In meiner Veranstaltung werden wir über die Alternativen und die Schwächen scriptbasierter Tests diskutieren und der Frage nachgehen: Ist scriptbasiertes Testen noch zeitgemäß?

Aus heutiger Sicht ist es nicht mehr notwendig scriptbasiert zu testen. Ja manche halten es sogar für komplexe Systeme für gefährlich. Moderne modulbasierende Werkzeuge sind die bessere Wahl. In dem Vortrag werden die Teilnehmer über Alternativen und Schwächen von scriptbasierter Softwaretests mehr erfahren. Wir Lernen über den Psychologischen Aspekt des Testens und dass Entwickler nicht die optimalen Tester sind. Wir finden gemeinsam heraus dass Personen die keine scripterfahrenen Entwickler sind durchaus die besseren Tester sein können.

 


Fachvortrag: MEDCONF, München, 18. Oktober 2017