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Die neuen Kanban-Angebote bei oose

Projektmanagement

Die neuen Kanban-Angebote bei oose

18. Juli 2017

In Kooperation mit Susanne Bartel von flow.hamburg hat oose jetzt sein Repertoire um weitere Seminare erweitert: „Kanban System Design“, oder kurz KMP I (für Kanban Management Professional I) und das dazugehörige Aufbauseminar KMP II. Wir sehen die Zertifizierungskurse der Lean Kanban University als passende Ergänzung zu unserem bisherigen Angebot. Die Kanban-Experten Susanne Bartel und Alexander Stein im Fachgespräch:

Alexander Stein: Einige Leute haben bei uns nachgefragt, worin der Unterschied zu „Agile Softwareentwicklung mit Kanban“, dem bisherigen Kanban-Training bestünde. Susanne, kannst du was dazu sagen?

Susanne Bartel: Das Training „Kanban System Design“ ist der erste von zwei Kursen, mit jeweils zwei Tagen Dauer. Beides sind Teile des Ausbildungspfades der Lean Kanban University zum zertifizierten „Kanban Management Professional“, abgekürzt KMP. Diese Kurse sind nicht spezifisch für den Bereich Software-Entwicklung.

Alexander Stein: Für wen eignet sich dieses Seminar besonders?

Susanne Bartel: Leute, die Kanban-Systeme aktiv entwickeln und gestalten möchten – oftmals sind diese in verschiedenen Management-Positionen tätig wie z.B. Projekt- oder Programm-Manager, Team- oder Entwicklungsleiter, Scrum Master, Product Owner sowie Menschen im Beratungsumfeld. Für komplette Teams, die mit Kanban starten möchten, empfehle ich eher ein angepasstes Training, kombiniert mit einem gemeinsamen Systementwurf, bzw. „Board-Bau“.

Alexander Stein: Wie sieht der Ablauf eines KMP I-Seminars aus?

Susanne Bartel: Im Seminar KMP I bekommen die Teilnehmer am ersten Tag solide Kanban-Grundkenntnisse in kompakter Form vermittelt. Ich habe meine Kurse dahingehend entwickelt, dass wir praktisch den gesamten Tag in einer dafür adaptierten Business-Simulation (basierend auf dem Okaloa Flowlab) arbeiten. Darin bekommen die Teilnehmer die Konzepte schrittweise vermittelt und können diese jeweils direkt erproben: Dazu gehören Kanban-Grundkonzepte wie Flow (Arbeitsfluss), Pull und W.i.P.-Limits, das Begrenzen angefangener Arbeit, aber auch weiterführende Themen wie Zusagepunkte, Serviceklassen und Kapazitätszuweisung.

Am zweiten Tag geht es dann in Richtung Systementwurf – die Teilnehmer bekommen die STATIK (Systems Thinking Approach to Implementing Kanban) Methode vermittelt, anhand deren sie später Ihre eigenen Kanban-Systeme entwerfen können. Damit das gut funktioniert, präsentiere ich eine Fallstudie, und die Teilnehmer können in praktischen Gruppenübungen ihr „eigenes“ System Schritt für Schritt entwerfen.

Wie schon gesagt, sind die KMP-Kurse für Vertreter aller Organisationsbereiche geeignet. In der Regel sind die Teilnehmergruppen auch bunt gemischt, und die entworfenen Kanban-Systeme – inkl. Boards und allem, was damit zusammenhängt – sind sehr vielfältig.

Wir bieten nun auch den zweiten Teil an – KMP II. Hier können die Teilnehmer nach einiger praktischer Erfahrung ihr Kanban-Wissen vertiefen und erweitern. Kernpunkte dabei sind „tiefe“ Kanban-Systeme, die organisationsweite Skalierung sowie die Verbesserung des Flusses durch weiterführende Modelle und Möglichkeiten zur Systemverbesserung.

Außerdem werden Kenntnisse vermittelt, um die Kanban-Implementierung im eigenen Arbeitsumfeld voranzubringen: Die Motivation der Methode und der evolutionäre Veränderungsansatz.  Auch dieses zweite Training bietet den Teilnehmern viel Raum zur Reflexion und zum Austausch untereinander.

Nach Besuch beider Kurse haben die Teilnehmer umfangreiches Handwerkszeug und methodisches Wissen erworben, um im Alltag mit und vor allem auch an Kanban-Systemen zu arbeiten. Viele Kursabsolventen gehen direkt im Anschluss aktiv reale Veränderungen innerhalb ihrer Unternehmen an.

Alexander Stein: Parallel zum Kanban Management Professional bieten wir bei oose „Agile Softwareentwicklung mit Kanban“ an. Auch hier werden Grundlagen, sowie fortgeschrittene Themen rund um die Kanban-Methoden vermittelt. Der Fokus liegt allerdings auf Kanban bei der Entwicklung von Softwareprodukten und -Dienstleistungen, sowie dem IT-Bereich und angrenzenden Themenfeldern. Kanban wird auch als alternativer Weg zur agilen Entwicklung bezeichnet. Regelmäßig findet im Anschluss unser weiterführendes Seminar Scrumban, als Zusatztag statt, in dem wir dann abschließend auf Gemeinsamkeiten, Unterschiede und vor allem Kombinationsmöglichkeiten von Kanban und Scrum eingehen.

Susanne Bartel: Macht es Sinn beide Seminare zu besuchen?

Alexander Stein: Ja und zwar dann, wenn etwas Zeit dazwischen liegt. Analog zum Übergang von KMP I zu KMP II kann es Sinn machen, mit etwas Abstand die Kanban-Methode im konkreteren IT- und Softwarekontext zu betrachten, sein Wissen aufzufrischen und in diesem Umfeld zu vertiefen. Ähnliches gilt für den nachträglichen Besuch von Kanban Systems Design. Die Zertifizierung der LKU rundet das persönliche Erfahrungs-Profil ab.

Susanne Bartel: Ansonsten empfehlen wir ein Inhouse-Training für sich und sein Team und/oder weitere Kollegen in Betracht zu ziehen. Es gibt auch die Möglichkeit, sich bei uns komplett individuell beraten und coachen zu lassen.

Wollen Sie mehr erfahren zu Kanban? Oder wissen Sie, welches Kanban-Training für Sie in Frage kommt? Dann schreiben Sie uns dazu einfach eine E-Mail an Info@oose.de. Oder rufen Sie uns unter
+49 (40) 414250-0 an


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