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Es besteht durchaus das Risiko, dass der Planet nicht explodiert!

Testen & Qualitätssicherung

Es besteht durchaus das Risiko, dass der Planet nicht explodiert!

28. Oktober 2020

Riskstorming Online„Es besteht durchaus das Risiko, dass der Planet nicht explodiert!“

Ohne Kontext klingt dieser Satz erst einmal recht seltsam, da er doch sehr kontextabhängig ist. Wenn wir uns jetzt in das Star Wars Universum auf die Seite des Imperiums begeben, dann klingt der Satz doch schon deutlich weniger seltsam, da weltenzerstörende Waffen dort ja fest im Kanon verankert sind.

QS-Barcamp 2020

Gesprochen wurde dieser Satz jedoch auf dem QS-Barcamp 2020. Wie gefühlt sehr viele Konferenzen, standen auch wir mit dem QS-Barcamp dieses Jahr vor der Entscheidung: ausfallen lassen oder online gehen. Im Orga-Team haben wir uns recht schnell auf die Variante „Online“ geeinigt. Ein roter Faden, der sich durch die bisherigen QS-Barcamps gezogen hat, war TestSphere und RiskStorming. Wir hatten vor zwei Jahren die Keynote von Beren van Daele und auch einige Sessions dazu.

TestSphere und RiskStorming

Für diejenigen, die es nicht kennen: TestSphere ist ein Kartendeck, welches in Testkreisen sehr großen Anklang gefunden hat in den letzten 3 bis 4 Jahren. Und hinter Riskstorming verbirgt sich ein spielerisches Workshop-Format, mit dem in kurzer Zeit Risiken identifiziert und Maßnahmen geplant werden können. Der Clou dabei ist, dass dies im Sinne von Gamification mit dem TestSphere Kartendeck geschieht. Seit neuestem gibt es Riskstorming auch in einer Online-Variante, so dass für mich sehr schnell feststand, dass ich auf dem QS-Barcamp eine Session dazu machen wollte. Und da sich der Todesstern aus Star Wars als sehr niederschwelliger Einstieg offline bewährt hat, war auch dies mein Testobjekt für Riskstorming online.

In der Diskussion hat sich dann ergeben, dass obiger Satz vielleicht eher die Auswirkung des Risikos „Laser zu schwach“ ist. In einer späteren Phase haben die Teilnehmer dann auch gleich festgelegt, wie sie diesem Risiko begegnen wollen. Und ohne zu viel verraten zu wollen, Heuristiken wie „Nutzerwünsche“ oder Techniken wie „Ensemble Testing“ spielten dabei eine wesentliche Rolle. Für mich als Durchführenden war es vor allem schön zu sehen, dass TestSphere und RiskStorming auch online gut funktionieren und es sogar einige Verbesserungen gegenüber dem klassischen, physischem Kartenspiel gibt. Diese Verbesserungen gehen von neuen Karten und Ideen bis hin zu einer ToDo-Liste, in der bei Bedarf Zuständigkeiten mit aufgenommen werden können. Auch die deutsche Übersetzung der TestSphere-Karten ist ein Pluspunkt für die Nutzbarkeit im deutschen Kontext.

 

Wenn Sie eine Risikoanalyse für Ihr Produkt machen wollen und eine Teststrategie festlegen wollen, unterstützen wir Sie natürlich gerne dabei.

Weitere Informationen zu Riskstorming Online finden Sie hier.


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