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Nachbetrachtung zum Abendvortrag „Scrum in der Organisation…“

Nachbetrachtung zum Abendvortrag „Scrum in der Organisation…“

2. März 2012

Wo sind denn im Scrum all die alten Rollen hin? Der Abteilungsleiter? Der Teamleiter? Das Team? Und nicht zuletzt der Projektleiter?

Fragen über Fragen trieben am Mittwochabend wieder zahlreiche Besucher zu dem Abendvortrag von Alexandra Augstin und Björn Schneider mit dem Thema “Scrum in der Organisation – Wo sind all die Rollen hin?” allen Fußballländerspielen zum Trotz (enttäuschend, kann ich da im Nachhinein nur anmerken) in unsere Räumlichkeiten am Falkenried.

Und waren nicht schlecht erstaunt.

Vortrag im Sinne von hinsetzen, zuhören, leise dem Feierabend entgegenschlummern war so gar nicht dran. Das fing schon damit an, dass es gar keine Stühle gab, auf denen man sich von den Strapazen des Büroalltages hätten erholen können. Stattdessen teilten sich die Vortragsbesucher in kleine Arbeitsgruppen an Metaplanwänden und warfen ihre Erfahrungen und ihr Wissen zusammen. Und näherten sich so selber aktiv an die Fragen nach den veränderten Rollen in Scrum an.

Die beiden Moderatoren eröffneten dann im nächsten Teil eine Auktion, wo alle bestehenden Aufgabenpakete der bisherigen “traditionellen” Rollen auf die “neuen” Rollen im Scrum: dem Team, der Scrum-Master und dem Product-Owner, versteigert wurden. Als Versteigerungs-Einheit galt “ein gutes Argument”. Die dabei entstehenden Diskussionen hatten neben erheiternden Augenblicken wie: “Oh nee, wir lassen die Aufgabe “Statistiken pflegen und reporten” einfach mal hängen, die will keiner haben” vor allem drei Erkenntisse:

dass 1. im Scrum keineswegs eine drumrum bestehende Organisation obsolet ist,

dass 2. viele der bisher verteilten Aufgaben in das eigentliche Entwicklerteam selber gehen und es so in seiner Handlungskompetenz enorm gestärkt wird und

dass 3. viele andere Aufgaben, die bisher einfach an anderer Stelle entschieden wurden, gemeinsam mit allen Projektbeteiligten besprochen und verteilt werden.

Mein Fazit des bewegenden Abends ist, dass vor allem durch diese Diskussion der Aufgabenverteilungen auf die “neuen Rollen im Scrum” die Transparenz im Projekt gesteigert und das Verantwortungsgefühl aller am Ergebnis im Projekt mächtig gesteigert wird. Und Spaß hat`s auch noch gemacht.


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