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oose mit SysML am „Telescope Modeling“ beteiligt

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Pressemitteilung
Öffentliches SysML-Modell von realem und komplexen Projekt in der Weltraumforschung
Hamburg, 11. Mai 2010. Dass noch so komplexe Technik auch in der Realität Anwendung findet, zeigt sich nun am Projekt „Telescope Modeling“: Die oose Innovative Informatik GmbH aus Hamburg arbeitet bereits seit rund zwei Jahren gemeinsam mit drei Partnern aus dem Fachkreis MBSE (Model Based System Engineering) der Gesellschaft für Systems Engineering e.V. (GfSE) am Projekt „Telescope Modeling“, das vom European Southern Observatory (ESO) unterstützt wird.
Die nächste Generation von Teleskopen muss deutlich mehr Licht als ältere Modelle sammeln, weswegen größere reflektierende Flächen notwendig sind, die aus vielen verschiedenen Spiegelsegmenten bestehen. Der Hauptspiegel des E-ELT wird einen Durchmesser von 42 Metern haben, es wird 15-mal so lichtempfindlich sein wie die heute größten Teleskope. Um unterschiedlichen Einflüssen wie Vibrationen, Wind oder Erdanziehung Rechnung tragen zu können und eine durchgängige Spiegeloberfläche zu haben, müssen die Spiegelsegmente aktiv kontrolliert werden. Das Active Phasing Experiment (APE) untersucht die Positionierung der Segmente.
Die oose Innovative Informatik GmbH ist Teil des Projekts „Telescope Modeling“, das gemeinsam von der Gesellschaft für Systems Engineering e.V. und dem European Southern Observatory (ESO) durchgeführt wird. Gemeinsam bilden sie das MBSE Challenge Team SE^2, das im Rahmen der MBSE-Initiative des International Council on Systems Engineering (INCOSE) ins Leben gerufen worden ist.
Mit SysML konnte das Team um Robert Karban (ESO) und Tim Weilkiens, Bereichsleiter bei oose, ein Modell erstellen, das die verschiedenen interdisziplinären Aspekte von APE abbildet. Hierzu zählen die elektronischen, mechanischen, optischen und logischen Eigenschaften des Systems. „SysML ist noch eine recht junge Sprache, es gibt bisher wenig frei verfügbare reale Modelle. Mit einem Einsatz bei einem Projekt wie dem E-ELT wird allerdings deutlich, wie weit fortgeschritten die Systemmodellierung bereits ist“, erklärt Weilkiens.
Weitere Informationen: https://www.oose.de/mbse