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open oose – so war Tag 2

8. Juni 2017

Hier gibt es eine kurze Zusammenfassung mit neuen Impressionen von unserem zweiten Tag von open oose 2017.

Archtitektur-Bullshit-Bingo

So viele Themen und so wenig Zeit! Um der überwältigenden Flut an Hype-Themen Herr zu werden, haben wir als Format das allseits beliebte Bullshit-Bingo gewählt. Die Teilnehmer waren aufgefordert, einem Thema ihrer Wahl vier Attribute wie „nachhaltig“, „disruptiv“, „ethisch korrekt“ oder „revolutionär“ zuordnen. Wurden in der darauffolgenden Auslosung diese Begriffe gezogen, riefen die Teilnehmer laut „BUUULLSHIT“ und wir begannen , uns das auserkorene Thema kollektiv zu erschließen. So haben wir im Laufe eines Tages zu den Themen Blockchains, serverless, Cloud, DevOps und Container/Docker die Fragen „Wo liegen die Vor-/Nachteile?“, „Wann benutze ich das?“ und „Wann sollte ich das nicht benutzen?“ beantwortet.

Wie bekomme ich die Unternehmenskultur zu fassen?

Wie bekomme ich die Unternehmenskultur zu fassen? – Dies war die Leitfrage, mit der wir in unsere Session gestartet sind. Wir haben gelernt, dass Traditionen, Regeln, Werte, Glaubenssätze Element der Organisationskultur sind. Dann haben wir unsere eigene Werte-Hierarchie erarbeitet und reflektiert, wie die ganz persönlichen Werte vermittels der Glaubenssätze im Alltag sich im Verhalten zeigen – oder eben auch nicht zeigen. Schließlich haben wir uns mit Hilfe assoziativer Kreativitätstechniken ein Bild von unserer Unternehmenskultur verschafft und diese unseren Werten gegenübergestellt. Im Ergebnis gab es Erkenntnisse, wie die Kultur des Unternehmens, in dem wir tätig sind zu unseren ganz persönlichen Werten passt. – Eine Erkenntnis ganz persönlicher Art.

 

Spring Cloud & Co. – Infrastrukur einer Microservices-Architekur

In der heutigen Session haben wir im Kampf gegen das LAN die Infrastruktur für eine Microservice-Architektur live aufgesetzt. Wir haben uns die einzelnen Tools von Spring Boot und Cloud angesehen und eigene Services erstellt und in die bestehende Landschaft eingebaut. Dabei haben wir erlebt, was DX bedeutet. DX ist UX für Entwickler. Mehrmals gab es während des Workshops den Aufschrei: Ist ja cool!!

 

Selbstorganisation spielerisch erleben

13:30 Uhr: 39 Teilnehmer kommen zur Session „Selbstorganisation spielerisch erleben“ zusammen und bekommen die Aufgabe, den Raum innerhalb von zwei Minuten mit Gruppentischen und Stühlen herzurichten. Erstes Erleben des Themas Selbstorganisation! Danach ist klar, Selbstorganisation braucht ein Ziel und einen Rahmen. Ein weiteres Spiel macht deutlich:

  • Basis für Selbstorganisation ist eine gute Kommunikationskultur
  • Teammitglieder übernehmen wechselseitig Koordination und damit Führung
  • die Qualität der Ergebnisse nimmt zu
  • die Motivation steigt.

 

Legacy Code Retreat

Bei der Session „Legacy Code Retreat“ hieß es dann: Laptops raus, und ran an die Tasten! Ein Stück Code, wie man es so, oder so ähnlich, häufig in sog. Legacy Systems (Bestandssystemen) antrifft, sollte von den Teilnehmern qualitativ auf Vordermann gebracht werden. Doch einfach so drauf los refaktorisieren darf man nicht. Zu groß ist die Gefahr, dass man dabei versehentlich das Verhalten des Codes verändert. Daher bestand die erste Aufgabe darin, zunächst ein Sicherheitsnetz mit Hilfe von Unit Tests aufzuspannen. Nach dem Erreichen von 100% Test Coverage war dann ein angstfreies Refactoring möglich. Durch regelmäßiges Ausführen der Tests zwischen den Refactoring-Schritten konnten die Teilnehmer immer wieder verifizieren, das nichts kaputt gegangen ist. So verlor der Legacy Code seinen Schrecken.

 

Unser Grillmeister Georg hat abends für die richtige Unterlage zum Feierabend-Bier gesorgt! Denn wie wir von Sebastian gelernt haben, sollten wir das Erbe unser Steinzeit-Vorfahren ehren und die Feste standesgemäß feiern.

Der dritte und leider schon letzte Tag ist bereits in vollem Gang.

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