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Wer wird unser nächster Scrum Master?

Soft Skills & Neue Arbeitswelten

Wer wird unser nächster Scrum Master?

29. November 2010

Auf den XP-Days habe ich eine Session über konsensorientierte Wahlen gegeben. Eine konsensorientierte Wahl ist ein Verfahren mit dem selbstorganisierte Teams im Konsens wichtige Aufgaben vergeben oder Rollen wie den Scrum Master aus dem Team heraus besetzen können.

Das Verfahren selbst möchte ich hier nicht erläutern, dafür verweise ich auf meine Prezi-Präsentation. In der Session habe ich das Wahlverfahren nicht nur vorgestellt, sondern wir haben es auch gleich live ausprobiert. Wir haben spontan ein „Team“ aus 6 Personen zusammengestellt: Vielen Dank an Deborah Hartmann Preuss, Florian Eisenberg, Chris Philipps, Christine Neidhardt, Markus Gärtner und Sandra (deren Nachname ich leider nicht kenne).

Nun brauchten wir noch eine Aufgabe zum Verteilen. Nicht ganz uneigennützig gab ich vor, dass das Team eine Person wählen sollte, die einen Blog-Artikel über die Session schreibt. Nach einer spannenden Wahl, die viele Effekte einer konsensorientierten Wahl deutlich werden ließ, erklärten sich alle im Team damit einverstanden, dass Markus den Blogeintrag schreibt. Seinen Bericht können Sie hier nachlesen.

Wenn Sie solch ein konsensorientiertes Vorgehen einmal selbst erleben wollen, sprechen Sie mich an. Ich verspreche Ihnen Effekte, die sie beim Lesen der „Vorgehensregeln“ in der Prezi-Präsentation vermutlich nicht erwarten.


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5 Antworten zu “Wer wird unser nächster Scrum Master?”

  1. CSH Beratung Hamburg - Projektkommunikation & Schnittstellen » Blog Archive » Markus Wittwer zur Entscheidungsfindung in selbstorganisierten Teams sagt:

    […] “Selbstorganisation und Scrum” gibt es auch einen Blogeintrag von Wittwer im oose Teamblog: […]

  2. This session, and the method it taught, was very valuable to me. I was lucky to have already planned a team training the next week, and we used the method proposed by Markus with great success: it was a difficult topic for the team, and yet the decision was made calmly and to everyone’s satisfaction in a few minutes. I recommend it!

    I also thoroughly enjoyed your presentation style, Markus. It reminded me of the value of NOT cramming everything I know into one presentation, so that people have time to reflect as it unfolds, before running off to the next session.

    I would love to know where to read more online about the Sociocratic vote you used.

    Keep up the good work!

    deb

  3. (Oh, by the way. I referred one team to another and heard a few weeks later that the method had been used again. I guess it is contagioius!)

  4. Hallo Herr Wittwer,

    wirklich schöne Prezi-Präsentation über eine sehr besondere Methode, zu entscheiden. Eine kleine Frage am Rande (bitte dabei meinen manchmal spontan auftretenden Genauigkeitsfimmel zu entschuldigen):

    Angeblich ist die Soziokratische Wahl eine Konsent-, nicht Konsens-basierte Methode. Die Leute vom Soziokratischen Zentrum sagen auf ihrer Website: Konsent heißt nicht Konsens.

    Konsent heißt nicht „Ja, ich stimme zu!“, sondern „Ich habe kein `Nein`, ich habe keinen schwerwiegenden Einwand dagegen“.

    Welche Rolle spielt dieser Unterschied, Ihrer Erfahrung nach?

    Schöne Grüße,

    Matthias Bohlen

    • Markus Wittwer sagt:

      Hallo Herr Bohlen,

      der Unterschied ist entscheidend: Bei der soziokratischen Wahl geht es ganz klar darum auf Einwände zu schauen, also eine Lösung zu finden, die für jeden ok ist (und nicht, die für jeden optimal ist, das ist meist ein hoffnungsloses Unterfangen).

      Warum rede ich trotzdem von Konsens und nicht von Konsent (wie die Menschen von soziokratischen Zentrum)? Im Deutschen ist Konsens m.E. definiert als „Ich habe keinen Einwand“ (zumindest laut Wikipedia). Das sieht man auch daran, dass Organisationen mit Konsensorientierten Entscheidungswegen wie z.B. Attac und Peace Brigades International in ihren Abstimmungsmethoden eben auf Widerstände schauen.

      Im Englischen (vermute ich) bedeutet „Consensus“ eben Zustimmung, während „to be consent with s.th.“ eher mit „keinen Einwand haben“ übersetzt werden könnte. Daher versuche ich dich Einführung eines m.E. unnötigen Kunstwortes im Deutschen zu vermeiden.

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