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Die neuen ökonomischen Spielregeln – warum und wie wir Führung und Organisation neu denken?

Die neuen ökonomischen Spielregeln – warum und wie wir Führung und Organisation neu denken?

16. September 2015

2015-09-new-work-solutions-hamburg-ooseDiese Woche fand in Hamburg auf dem Kampnagel-Gelände die Solutions der Software Allianz Hamburg (SAH) statt, ein dreitägiger Kongress für Digitalisierung, Business und IT.

Auf dem Programm stand zur Eröffnung ein Vortrag von SAP CTO Rolf Schumann und danach ging es thematisch in die Breite von Daniel Domscheit-Berg (ehemaliger WikiLeaks-Sprecher), der zum Big Picture der digitalen Revolution sprach, bis hin zu vielen technischen Vorträgen und Diskussionen.

Das Thema „New Work & Collaboration“ wurde ebenfalls von verschiedenen Seiten beleuchtet. Unter anderem durch eine Session, die Bernd Oestereich gemeinsam mit Dr. Stefan Link (COO, Bauer XCEL-Media) und Dr. Gerhard Wohland (freier Unternehmer und bekennender Theoretiker) gestaltete und den Titel „Die neuen ökonomischen Spielregeln – warum und wie wir Führung und Organisation neu denken?“ trug.

Im großen Saal K2 auf Kampnagel gaben die drei zunächst kurze Impulsvorträge:

  • Stefan berichtete vom Niedergang einer der bekanntesten Publikationen des Hamburger Bauer-Verlages: der BRAVO (genau, die mit Dr. Sommer). Diese steht aber nur stellvertretend für einen größeren Umbruch in der Branche. Stefan Link zeichnete nach, wie der Umgang mit solchen Herausforderungen auch zu anderen Führungsprinzipien in seinem Bereich führte.
  • Danach berichtete Bernd über seine (ihn letztendlich selbst nicht überzeugenden) traditionellen Führungspraktiken mit denen er als ungelernte Führungskraft Anfang der 2000er Jahre die Mitarbeiter bei oose führte. Und wie und zu welchen neuen Praktiken, Prinzipien, Prozesse und Strukturen bei oose dies dann später führte: die Abschaffung von Führungskräften und die Einführung kollegialer Führung.
  • Nachdem Stefan das Thema also von der Außenperspektive und äußere Veränderungen anging, Bernd aus der internen Perspektive auf das Thema blickte, setzte Gerhard die Brille auf, die er immer aufsetzt: die des Theoretikers. Damit hinterfragte und dekonstruierte er gleich eine ganze Reihe unserer Aussagen und Annahmen. Zumindest fühlte ich mich mehrfach fast schon als naiv und träumend ertappt.

Während die drei nacheinander ihre Impulse zum Besten gaben, hatte das Publikum die Möglichkeit Fragen und Thesen zu notieren, die parallel auf einer Pinnwand gesammelt wurden. Anschließend griffen sie dann die Publikumsfragen auf, um sie zu beantworten oder zu diskutieren. Zu guter Letzt blieb sogar noch ein wenig Zeit, um noch ein paar mündlich nachgereichte Fragen zu bearbeiten.

Beispielsweise wurde gefragt, ob diese Prinzipien auch auf große Unternehmen anwendbar sind (entsprechende Beispiele wurden dann genannt), ob wir in der IT nicht einen elitären Zugang dazu haben und was beispielsweise mit Fabrikarbeitern ist (auch hierfür gab es Beispiele) oder ob es nicht immer eine Hierarchie gibt (klar – aber welche Funktion hat sie wo?).

oose Innovative Informatik hat den Track „New Work & Collaboration“ als Qualitätspate der solutions.hamburg gestaltet. oose hat neben vielen technischen und methodischen Kompetenzen auch eine ganze Reihe von Angeboten, um Menschen für kollegiales Coaching und andere Soft Skills zu qualifizieren.


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