search
menu Navigation

oose

Mit Sack und Pack im Sarek

4. Juni 2019

„Sarek?“ Ist das nicht der Vater von Mr. Spock aus „Star Trek“, der US-amerikanischen Science-Fiction-Serie? Nein, davon berichtet unser Kollege Dr. Stefan Rieger nicht, als er nach seinem zweiwöchigen Urlaub wieder bei uns im Büro erscheint. Schmaler ist er geworden und es scheint, als habe er eine Energie-Kur hinter sich. Wir sparen uns die Frage: „Wie war Dein Urlaub?“, wir wollen wissen: „Wo, um Himmels Willen, warst Du?“

Schnöder Strandurlaub? Niemals! Gemütliche Wanderung? Auf gar keinen Fall!

Was unser Kollege uns vom „Sarek“ zu berichten hat, hat nichts mit einem außerirdischen Vulkanier zu tun, aber mit einer außergewöhnlichen Urlaubserfahrung, jenseits von Strandurlaub und Bergwanderung. Es ist die Geschichte seiner Wanderung durch einen Nationalpark im schwedischen Lapland. Wir sind es ja gewohnt von Stefan, dass er sich gerne seinen Rucksack packt und für eine Weile in menschenleeren Landschaften nördlich des Polarkreises abtaucht, um später voller Tatendrang in Hamburg wieder für seine Trainings aufzuschlagen.

Wir sind neugierig und fragen ihn Löcher in den Bauch

Tun einem nicht die Füße weh, wenn man zirka 160 Kilometer mit einem knapp 30 Kilogramm schweren Rucksack durch das schwedische Lappland wandert? „Nicht, wenn die Etappen gut eingeplant sind“. Nach seinem warmem Milchreis oder Griesbrei, den sich Stefan auf einem kleinen Spirituskocher zum Frühstück zubereitetete, wanderte er los. Je nach Wetter und Tagesform legte er täglich zwischen 5 und 20 Kilometer zurück.

Mal richtig abschalten

Sechs Tage am Stück mit niemandem reden – das war der längste Zeitraum, in dem Stefan keinem anderen Menschen begegnete, bis er ausgerechnet mitten im Nirgendwo einem deutschen Fotografen über den Weg lief. Also ganz allein mit sich und der Natur. Gelegenheit, sich auf das Hier und Jetzt mit Haut und Haaren einzulassen. Ohne Ablenkung, kein Lärm, keine Verpflichtungen – nur der Weg und die Natur. Von Langeweile keine Spur, im Gegenteil: das ist Stefans Kraftquelle. „Ich bin froh und dankbar, dass ich so etwas erleben darf!“, sagt er und wir nicken bewundernd zu dieser Erkenntnis. Aber es gibt auch Momente, an dem er lieber in einem trockenen und warmen Büro sitzen würde, gesteht er uns. „Das gehört zum Gesamterlebnis dazu“, stellt er fest. Und wir finden: Wir mögen es auch, wenn er nach seinen Abenteuer-Trekking-Touren wieder bei oose im Hamburger Schanzenviertel seine Trainings gibt. Dann erinnern seine Bildschirmhintergrunde daran, dass der nächste Trip bald wieder geplant werden muss.

Neugierig? Hier hat Stefan seine Tour in einem mitreißenden Video zusammengefasst.

 


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ich erkläre mich mit der Datenschutzerklärung und der Datenschutzinformation.